DAS BAU­HAUS

Uhren-Magazin - - Test -

ten He­sa­lit-deck­glas folgt das kon­ve­xe Zif­fer­blatt, das mit sei­ner bei­gen Farb­ge­bung ein biss­chen auf Re­tro macht und da­mit ei­nen Link in die Bau­haus-ära legt. Auch die En­den von Se­kun­den- und St­un­den­zei­ger sind leicht ge­bo­gen. Ins­ge­samt ist das Zei­ger-trio gut be­mes­sen, wo­bei sich die Re­la­tio­nen hier nach dem St­un­den­zei­ger rich­ten, der die lan­gen, schma­len In­dex-li­ni­en der Neun und der Zwölf trifft. Sie sind sehr ty­pisch für Zeit­mes­ser im Bau­haus-stil. Man fin­det sie auch auf den von Max Bill kre­ierten Zif­fer­blät­tern der gleich­na­mi­gen Jung­hans-bau­rei­he und eben bei der jun­gen Form A.

Klei­ne De­tails fü­gen sich zu ge­lun­ge­nen Zeit­mes­sern

Bei un­se­ren bei­den Te­stuh­ren füh­ren die auf­ge­druck­ten Li­ni­en zu eben­sol­chen dop­pel­stel­li­gen Zif­fern, die in Fün­fer­schrit­ten Mi­nu­ten und/oder Se­kun­den mar­kie­ren. Bei der Jun­kers Bau­haus Au­to­ma­tic un­ter­strei­chen die­se den Re­tro-look der ge­sam­ten Uhr, bei der Jung­hans Form A sind sie ganz be­wusst mo­dern ge­hal­ten. Die Uhr für qua­si je­de Ge­le­gen­heit trans­por­tiert schlich­te Zeit­lo­sig­keit, wäh­rend die Jun­kers Bau­haus Au­to­ma­tic stark po­la­ri­siert.

Nimmt man letz­te­re in die Hand, fühlt man sich ge­schmei­chelt. Das He­sa­lit­glas strahlt Wär­me aus und führt zu ei­nem glän­zen­den Ge­häu­se, bei dem Mit­tel­teil und Lü­net­te zu ei­nem ein­heit­li­chen Gan­zen ver­schmel­zen. Die ko­ni­sche Ar­chi­tek­tur er­weckt, von der Sei­te aus be­trach­tet, den Ein­druck ei­ner Fris­bee­schei­be. Weich und wohl­wol­lend nei­gen sich die Band­an­stö­ße nach un­ten, so dass die Uhr an­ge­nehm am Hand­ge­lenk sitzt. Ein sa­ti­nier­ter Bo­den ist mit vier Schrau­ben be­fes­tigt, bie­tet al­ler­dings nur bis zu drei Bar Druck­fes­tig­keit. Sein Mi­ne­ral­glas gibt den Blick frei auf ein weit­ge­hend un­ver­zier­tes

Es ist die be­rühm­tes­te mo­der­ne Schu­le für Kunst- De­sign und Ar­chi­tek­tur in Deutsch­land und durch die Idee ge­prägt, Kunst und Hand­werk zu ver­ei­nen und aus­schließ­lich auf die Funk­ti­on des Pro­duk­tes aus­zu­rich­ten.

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