Leit­ar­ti­kel

Preis­ka­te­go­rie bis 3 000 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Test - Text — Mar­ti­na Rich­ter Fo­tos — Her­stel­ler

——— Ei­nen gra­vie­ren­den Un­ter­schied gibt es schon mal zum Ur­mo­dell des Com­man­ders: Das Ge­häu­se ist kein Mo­no­co­que mehr – zu­min­dest bei die­ser Aus­füh­rung der Iko­ne – Ver­zei­hung; der Icône. Das hat den char­man­ten Vor­teil, dass man das mo­der­ne Uhr­werk durch den Sa­phirglas-schraub­bo­den be­trach­ten kann. Wer al­ler­dings nach der Si­li­zi­um-spi­ra­le sucht, wird ent­täuscht sein – man sieht sie nicht. Nur ein in den Un­ruh­klo­ben ein­ge­las­se­ner But­ton weist dar­auf hin, dass sie dar­un­ter un­er­müd­lich schwingt, und zwar mit drei Hertz. Re­gu­liert wird das Uhr­werk über zwei Schrau­ben an der Un­ruh, was im Fal­le un­se­rer Te­stuhr zu phan­tas­ti­schen Gang­wer­ten führt. Da­für ist das Mi­do Ka­li­ber 80 Si mit dem Chro­no­me­ter­zer­ti­fi­kat der COSC ge­adelt. Ba­sie­rend auf dem

Seit 1959 un­un­ter­bro­chen ge­fer­tigt, ist der Com­man­der mit sei­nem gro­ßen, kla­ren Zif­fer­blatt oder dem in­te­grier­ten Mi­la­nai­se­band un­ver­kenn­bar. Nach knapp 70 Jah­ren ver­birgt sich hin­ter der Re­tro-fas­sa­de mo­derns­te Tech­no­lo­gie – das Ka­li­ber 80 Si mit Si­li­zi­um­spi­ra­le, 80 St­un­den Gang­au­to­no­mie und Chro­no­me­ter­zer­ti­fi­kat.

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