Die Rück­kehr nach Glas­hüt­te

Uhren-Magazin - - Journal -

——— Durch den Fall der Berliner Mau­er im Herbst 1989 konn­te sich Die­ter Dele­ca­te ei­nen lang ge­heg­ten Traum er­fül­len: Er fuhr nach Glas­hüt­te, um den Ur­sprungs­ort Tu­ti­mas zu be­su­chen. Dele­ca­te woll­te Kurtz mit­neh­men, doch der muss­te we­gen Krank­heit ab­sa­gen. Das Ein­zi­ge, was vor Ort noch an Tu­ti­ma er­in­ner­te, war das al­te UFAG- Ge­bäu­de, in dem die Tu­ti­ma-uh­ren pro­du­ziert wor­den wa­ren. Es stand meh­re­re Jah­re zum Ver­kauf, wur­de aber schließ­lich ab­ge­ris­sen. Bei ei­nem der vie­len wei­te­ren Be­su­che pas­sier­te die Fa­mi­lie Dele­ca­te im Jahr 2005 ein Ge­bäu­de in der Nä­he des Bahn­hofs mit ei­nem gro­ßen Schild, auf dem stand: »Ich könn­te Ih­nen ge­hö­ren!« Dele­ca­te kauf­te die ehe­ma­li­ge Bahn­meis­te­rei. Be­reits im Jahr 2008 gab es dort 20 Be­schäf­tig­te. Und am 12. Mai 2011 er­öff­ne­te Die­ter Dele­ca­te of­fi­zi­ell das neue Tu­ti­ma-ma­nu­fak­tur­ge­bäu­de in Glas­hüt­te ———

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