PAUL GER­BER

Uhren-Magazin - - Special -

Ge­bo­ren 1950 in Bern, ist er ge­lern­ter Uhr­ma­cher-rha­bil­leur, wohnt seit 1970 in Zü­rich und ar­bei­tet seit 1976 in sei­ner ei­ge­nen Uh­ren­kon­struk­ti­on-werk­statt. Sein Re­per­toire reicht vom Arm­band­uh­ren­mo­dell »Re­tro­grad« mit re­tro­gra­der Se­kun­de, über die »Re­tro twin« mit spe­zi­el­lem Dop­pel­ro­tor­sys­tem, bei dem sich die Kreis­bah­nen der Ro­to­ren über­schnei­den, bis zur drei­di­men­sio­na­len Mond­pha­se oder ei­ner ei­ge­nen, pa­ten­tier­ten Hem­mung mit ein­sei­ti­gem An­trieb. Als Mit­glied der Aca­dé­mie Hor­lo­gè­re des Créa­teurs In­dé­pen­dants (AHCI) steht er als Ver­tre­ter des tra­di­tio­nel­len Uhr­ma­cher­hand­werks aber auch hin­ter zahl­rei­chen Kon­struk­tio­nen und Ent­wick­lun­gen der In­dus­trie. Et­wa 12000 Ar­beits­stun­den in­ner­halb von elf Jah­ren steck­te er in den Aus­bau ei­ner Uhr von Lou­is Ely­sée Pi­guet aus dem Jahr 1892 zu ei­ner der kom­pli­zier­tes­ten Arm­band­uh­ren der Welt in Pri­vat­be­sitz.

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