G-shock

Breit­ling Na­vi­ti­mer, Ro­lex Gmt-mas­ter II, Ome­ga Speedmaste­r oder Au­de­mars Pi­guet Roy­al Oak gel­ten un­ter den me­cha­ni­schen Uh­ren als Iko­nen. Ihr un­ver­wech­sel­ba­res De­sign macht die Uh­ren schon von wei­tem er­kenn­bar. Aber auch un­ter den Quarz­uh­ren gibt es Ikon

Uhren-Magazin - - Inhalt - Tex t — Me­lis­sa Göß­ling Fo­tos — Her­stel­ler

Vor 35 Jah­ren brach­te Ca­sio die funk­tio­na­le Quarz­uhr auf den Markt. Heu­te ist es ei­ne Kol­lek­ti­on.

——— Im glei­chen Jahr, in dem Mo­to­ro­la das ers­te Mo­bil­te­le­fon vor­stell­te, brach­te Ca­sio die ers­te G-shock auf den Markt. Doch wäh­rend sich das Han­dy seit­her sehr ver­än­dert hat, ist die G-shock von 1983 zu­min­dest op­tisch wei­ter­hin na­he­zu un­ver­än­dert er­hält­lich.

Die G-shock stellt heu­te ei­ne gro­ße Kol­lek­ti­on von Ca­sio dar. Es gibt sie in un­ter­schied­li­chen Far­ben, mit run­dem oder mit ecki­gem Ge­häu­se. Da­bei ist es vor al­lem die DW5000er-li­nie, die die G-shock zur Iko­ne ge­macht hat. Das Ge­häu­se ist ein Recht­eck mit ab­ge­schnit­te­nen Ecken. Das Arm­band setzt sich aus läng­li­chen Glie­dern zu­sam­men und schließt bün­dig an das Ge­häu­se an. Drü­cker links und rechts an den Flan­ken so­wie di­ver­se Be­schrif­tun­gen auf dem Ge­häu­se und rund um das di­gi­ta­le Zif­fer­blatt un­ter­strei­chen das tech­ni­sche De­sign.

G-shock – die un­zer­stör­ba­re All­tags­uhr für je­der­mann

1983 kam die G-shock als be­son­ders ro­bus­te und wi­der­stands­fä­hi­ge Uhr auf den Markt, wes­halb sie op­tisch auch zu­nächst mehr ei­nem In­stru­ment als ei­ner Uhr glich. Heu­te steht ge­nau die­ses De­sign für die Acht­zi­ger. Op­tisch be­dient sie da­mit den an­dau­ern­den Re­tro-trend. Tech­nisch im­mer auf dem neu­es­ten Stand, ist sie aber auch ei­ne sehr mo­der­ne Uhr, die über al­le Al­ters­grup­pen hin­weg ih­re Fans fin­det.

Die Idee zur G-shock ent­stand be­reits 1981. Der da­ma­li­ge Ca­sio-uh­ren­de­si­gner Ki­kuo Ibe woll­te ei­ne un­zer­stör­ba­re Uhr nach dem »Triple 10«-Kon­zept bau­en. Die­ses be­sag­te, dass die Uhr mit nur ei­ner Bat­te­rie ei­ne Le­bens­dau­er von zehn Jah­ren bie- ten soll­te, bis zu zehn Bar Was­ser­druck stand­hal­ten und ei­nen Fall aus zehn Me­tern Hö­he un­be­scha­det über­ste­hen muss­te. Das Pro­jekt trug die Be­zeich­nung »G« für »Gra­vi­ty« – al­so Schwer­kraft. Meh­re­re Tests zeig­ten, dass es nicht aus­reich­te, das Ge­häu­se stoß- und kratz­fest zu kon­stru­ie­ren, auch das Uhr­werk muss­te so ge­la­gert wer­den, dass Stö­ße ab­ge­fan­gen wer­den. Das Er­geb­nis war die G-shock DW-5000C-1A. Sie war bis 20 Bar druck­fest, an­tima­gne­tisch und stoß­re­sis­tent. Da­für sorg­te ein mehr­schich­ti­ges Ge­häu­se. Die Funk­ti­ons­mo­du­le la­ger­ten stoß­dämp­fend in Si­li­kon. Die äu­ßers­te Schicht be­stand zu­meist aus dem wi­der­stands­fä­hi­gen Kunst­stoff Re­sin.

Die G-shock kann mehr als nur die Zeit an­zei­gen

Die G-shock sah aber nicht nur funk­tio­nal aus, sie hat­te auch viel zu bie­ten. Ne­ben der di­gi­ta­len An­zei­ge der Zeit im Zwölf- oder 24-St­un­den-for­mat konn­te die G-shock auch die Zeit bis zu 24 St­un­den stop­pen. Es gab ei­nen Count­down und die Mög­lich­keit, bis zu fünf Alar­me ein­zu­spei­chern. Da­tum, Wo­chen­tag und Mo­nat fan­den in der obe­ren Hälf­te des Dis­plays Platz. Per Knopf­druck schal­te­te sich ein Licht ein, so dass die An­zei­gen auch bei Dun­kel­heit ab­ge­le­sen wer­den konn­ten. Al­le Funk­tio­nen wur-

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