High­tech und Hand­werk

Uhren-Magazin - - Neues -

Das Städt­chen Schaff­hau­sen hat nach dem Rhein­fall nun ei­ne At­trak­ti­on mehr: Das be­kann­tes­te Un­ter­neh­men der Stadt, IWC, gönn­te sich 2018 zu sei­nem 150. Ge­burts­tag für 42 Mil­lio­nen Schwei­zer Fran­ken ein neu­es Ma­nu­fak­tur­zen­trum. Dort sind nun die Fer­ti­gun­gen von Werk­t­ei­len, Ma­nu­fak­tur­wer­ken und Ge­häu­sen, die vor­her auf ver­schie­de­ne Stand­or­te ver­teilt wa­ren, erst­mals an ei­nem Ort zu­sam­men­ge­führt wor­den. Auch die Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe wur­den da­durch op­ti­miert. »Ganz wich­tig war uns aber auch ein ein­zig­ar­ti­ges Er­leb­nis für Be­su­cher«, sagt IWC-CEO Chris­toph Gra­in­ger-herr. Wer den ak­tu­ell 230 Mit­ar­bei­tern über die Schul­ter blickt, er­fährt, wie sehr Hau­te Hor­lo­ge­rie heu­te ei­ne Mi­schung aus High­tech und Hand­werks­kunst ist. Nach dem Be­such der neu­en Ma­nu­fak­tur lohnt sich ein Ab­ste­cher zum his­to­ri­schen Haupt­sitz von IWC in der Baum­gar­ten­stra­ße 15. Dort er­zählt ein Mu­se­um die Ge­schich­te der Fir­ma, die 1868 von dem Ame­ri­ka­ner Flo­ren­ti­ne Ario­s­to Jo­nes ge­grün­det wur­de. Auch die End­mon­ta­ge der Uh­ren fin­det wie bis­her im Stamm­haus statt. H.C.

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