Be­wer­tung in der Preis­ka­te­go­rie bis 3 000 Eu­ro 79 Punk­te TECHNISCHE DA­TEN Preis der Te­stuhr 2 350 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Test - – 2,0 s nach 24 St­un­den Gang Am­pli­tu­de – 1,8 s 9,4 s 284° 293° 258° 252° 255° 268° 41° Da­ten Uhr • Durch­mes­ser • Hö­he • Glä­ser • Was­ser­dicht­heit • An­stoß­brei­te • Schlie­ße Da­ten Werk (mit Tex­til­band)

und die U212 muss drei St­un­den dar­in aus­har­ren. Brr, sie sieht sehr fros­tig aus, als wir den Schrank wie­der öff­nen. Das kal­te Me­tall ge­bie­tet Hand­schu­he beim Her­aus­neh­men. Und erst nach in­ten­si­vem Krat­zen kön­nen wir se­hen, dass die Uhr noch läuft und die rich­ti­ge Zeit an­zeigt. Doch es gibt kei­ne Ver­schnauf­pau­se für die U212. Als Tau­cher­uhr muss sie ei­ne St­un­de lang dem 1,25fa­chen des für sie an­ge­ge­be­nen Nenn­drucks wi­der­ste­hen. Bei 100 Bar sind das al­so 125 Bar. Und ab in den Zy­lin­der zum Druck­test. Zu­vor noch kur­zer Zeit­ver­gleich mit ei­ner Re­fe­renz­uhr: Es ist 11.20 Uhr. Nach ei­ner St­un­de stim­men bei­de Uh­ren über­ein. Die U212 hat al­so auch den ho­hen Druck aus­ge­hal­ten.

Mit Tex­til­band im­mer und über­all gut be­fes­tigt

Ge­prüft in An­leh­nung an die Eu­ro­päi­schen Tauch­ge­rä­te­nor­men und zer­ti­fi­ziert durch die Klas­si­fi­ka­ti­ons­ge­sell­schaft DNV GL, gilt die U212 als pro­fes­sio­nel­le Tau­cher­uhr. Aber taugt der mit Tex­til­band im­mer­hin 164 Gramm schwe­re Ko­loss auch für den All­tag? Zu­ge­ge­ben, ein biss­chen muss man sich an die 47 Mil­li­me­ter im Durch­mes­ser und fast 14,5 Mil­li­me­ter in der Hö­he mes­sen­de Tau­cher­uhr schon ge­wöh­nen. Aber mit dem zweck­mä­ßi­gen Stoff­band sitzt sie selbst am schma­len Da­men­hand­ge­lenk er­staun­lich gut. Rutscht nicht, kippt nicht, und an­ge­sichts der auf vier Uhr ver­setz­ten Schraub­kro­ne drückt auch nichts. Al­so darf die U212 im Som­mer auf nack­ter Haut auch mit zum Stand-up-pad­deln auf den Main. Ih­re Was­ser­dicht­heit hat sie ja be­reits be­wie­sen, so dass ihr die ers­ten miss­glück­ten Steh­ver­su­che auf dem Brett we­nig aus­ma­chen, ein Schlag aufs Brett erst recht nicht. Mög­li­cher­wei­se trägt le­dig­lich ihr Ge­wicht da­zu bei, dass die Te­st­re­dak­teu­rin ein­mal mehr ins Was­ser fällt als die an­de­ren Teil­neh­mer. Kurs­lei­ter Di­mi­tri Schisch­kin er­klärt, wie das Pad­del zu füh­ren, ei­ne Wen­de zu voll­zie­hen oder auf­kom­men­dem Wel­len­gang zu be­geg­nen ist. Die Zeit ver­geht da­bei so schnell, dass bei der nächs­ten Ge­le­gen­heit, auf die Uhr zu schau­en, der Mi­nu­ten­zei­ger das zu­vor po­si­tio­nier­te Mar­kie­rungs­drei­eck schon längst wie­der pas­siert hat.

Als Ein­satz­zeit­mes­ser für je­den Ein­satz ge­wapp­net

Übers Jahr hin­weg bleibt die U212 im­mer ein biss­chen im Mi­nus und geht am Hand­ge­lenk durch­schnitt­lich zwei Mi­nu­ten am Tag nach. Nur ein klei­ner Wer­muts­trop­fen nach all den Stra­pa­zen. Auch die Tro­cken­kap­sel, die sich auf der Sechs-uhr-po­si­ti­on be­fin­det, ist noch nicht blau an­ge­lau­fen. Wär­me, Käl­te, Feuch­tig­keit konn­ten dem Uhr­werk al­so an­ge­sichts Ar-tro­cken­hal­te­tech­nik nichts an­ha­ben. Als Ein­satz­zeit­mes­ser EZM 16 ist die U212 tat­säch­lich für je­den Ein­satz ge­wapp­net. [5737] ———

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