4 In­no­va­ti­on

Uhren-Magazin - - Wissen -

——— Ob­wohl Pa­tek Phil­ip­pe auf ei­ne gro­ße Tra­di­ti­on zu­rück­blickt, blieb die Ma­nu­fak­tur nie in der Ver­gan­gen­heit ste­hen. Man pflegt zwar die Wer­te der alt­her­ge­brach­ten Uhr­macher­kunst, in­ves­tiert aber auch viel in den Ein­satz neu­er Ma­te­ria­li­en, Tech­ni­ken und Fer­ti­gungs­me­tho­den. In die­sem Zu­sam­men­hang en­stand das Pa­tek-phil­ip­peSie­gel, das den tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt im Di­enst der lang­fris­ti­gen Ver­bes­se­rung von Funk­ti­on, Zu­ver­läs­sig­keit und Gang­ge­nau­ig­keit fest­schreibt.

Kurz nach der Jahr­tau­send­wen­de stieg Pa­tek Phil­ip­pe in die Fer­ti­gung von Werk­be­stand­tei­len aus mo­no­kris­tal­li­nem Si­li­zi­um ein und stell­te in den fol­gen­den Jah­ren meh­re­re Si­li­zi­um­kom­po­nen­ten vor: 2005 ein ei­ge­nes An­ker­rad, 2006 die Spi­ral­fe­der Spi­ro­max, 2008 die Pul­so­ma­xHem­mung, 2011 die Gy­ro­max­si-un­ruh, die zu­sam­men mit der Pul­so­max-hem­mung die Bau­grup­pe Oscil­lo­max er­gab, und 2017 die ver­bes­ser­te Spi­ro­max mit neu­er End­kur­ve und neu­er Form der in­ne­ren Be­fes­ti­gung. Ver­wen­det wird da­bei so­ge­nann­tes Si­l­in­var, ein Si­li­zi­um, das dank ei­ner Oxi­dschicht tem­pe­ra­tur­sta­bil ge­macht ist. Werk­kom­po­nen­ten aus die­sem Ma­te­ri­al ver­hal­ten sich zwi­schen –10 und +60 Grad Cel­si­us na­he­zu un­ver­än­dert. Das Ma­te­ri­al wur­de in ei­nem Ge­mein­schafts­pro­jekt von Pa­tek Phil­ip­pe, Ro­lex, der Swatch Group, dem Zen­trum für Elek­tro­nik und Mi­kro­elek­tro­nik in Neu­châ­tel (CSEM) und dem In­sti­tut für Mi­kro­tech­nik der Uni­ver­si­tät Neu­châ­tel ent­wi­ckelt. Pa­tek Phil­ip­pe stat­tet in­zwi­schen 90 Pro­zent al­ler me­cha­ni­schen Uh­ren mit Si­li­zi­um­spi­ra­len aus. Die ers­te Uhr war im Jahr 2006 die Re­fe­renz 5350. ———

Re­fe­renz 5350: Sie war 2006 die ers­te Pa­tek- Phil­ip­peUhr mit der Spi­ro­max- Si­li­zi­um­spi­ra­le.

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