Ro­lex

Lan­ge muss­ten wir war­ten, nun ist sie wie­der da – die Gmt-mas­ter II in Stahl mit blau-ro­ter »Pep­si«-lü­net­te. Wir tes­ten ei­ne der ers­ten aus­ge­lie­fer­ten Stahl­sportuh­ren mit Ju­bilé-band und neu­em Uhr­werk.

Uhren-Magazin - - Inhalt - Text — Jens Koch Fo­tos — Mar­cus Krü­ger, Ro­lex

Die Oys­ter Gmt-mas­ter II mit blau-ro­ter Lü­net­te punk­tet mit Prä­zi­si­on, Lang­le­big­keit und Ro­bust­heit.

——— Pep­si oder Co­ke? Da schei­den sich die Geis­ter. Schließ­lich sind Ge­schmä­cker ver­schie­den, und das gilt ganz be­son­ders für Ge­trän­ke.

Wenn es aber um die GMT-MAS­ter von Ro­lex geht, gibt es nur ei­ne Ant­wort. Zwar bau­te die Ma­nu­fak­tur die Gmt-lü­net­te auch in »Co­ke« ge­nann­tem Schwarz-rot, aber das Ori­gi­nal, die ers­te Gmt-mas­ter von 1955, trug die blau-ro­te, spä­ter we­gen die­ser Far­ben »Pep­si« ge­nann­te Ska­la für die 24-St­un­den-an­zei­ge. Die heu­ti­ge »Pep­si« stellt da­her die Re­inkar­na­ti­on des Klas­si­kers in sei­ner ur­sprüng­lichs­ten Form dar.

Far­ben­spiel, »Oys­ters­teel« und Ju­bilé-band

Aus­ge­wählt wur­den die Far­ben da­mals, um die Tag- und Nacht­zei­ten der zwei­ten Zeit­zo­ne deut­lich von­ein­an­der un­ter­schei­den zu kön­nen. Die­se und an­de­re Vor­ga­ben stamm­ten von der Flug­ge­sell­schaft Pan Am, auf de­ren An­fra­ge das Mo­dell ent­stand. Neue Jet-flug­zeu­ge ver­kürz­ten da­mals In­ter­kon­ti­nen­tal­flü­ge und mach­ten sie po­pu­lä­rer. Mit der Zahl der Flü­ge stieg auch der Be­darf nach Uh­ren mit zwei­ter Zeit­zo­ne. Ne­ben der Au­ra der Pi­lo­ten­uhr trug auch die ho­he Wie­der­er­kenn­bar­keit der far­bi­gen Lü­net­te zur Po­pu­la­ri­tät der Gmt-mas­ter bei. Ro­lex pass­te das »Pep­si«-mo­dell op­tisch bis 2007 nur be­hut­sa­men an. Dann al­ler­dings, mit der Ein­füh­rung der Ke­ra­mik­lü­net­te bei den Stahl­mo­del­len der Gmt-mas­ter II, ent­fiel die »Pep­si«-ver­si­on. Ei­ne zwei­far­bi­ge Lü­net­te aus Ke­ra­mik schien da­mals tech­nisch nicht mög­lich. Und auch die Far­be Rot ließ sich in dem High­tech-ma­te­ri­al nicht zu­frie­den­stel­lend rea­li­sie­ren. Das ei­ne Pro­blem lös­te Ro­lex 2013. Die ers­te zwei­far­bi­ge Ke­ra­mik­ska­la er­schien in Blau und Schwarz. Die­ses be­gehr­te Stahl­mo­dell der Gmt-mas­ter II er­hielt den Spitz­na­men »Bat­man«.

2014 ge­lang es Ro­lex dann auch, die Ke­ra­mik in dem ge­wünsch­ten Rot-ton her­zu­stel­len, und die Gen­fer führ­ten die be­lieb­te blau-ro­te »Pep­si«-lü­net­te wie­der ein – al­ler­dings mit ei­ner Weiß­gold­uhr. Das sorg­te für ei­nen Preis von über 30000 Eu­ro, der vie­len Lieb­ha­bern von Ro­lex-stahlS­port­mo­del­len zu hoch war. 2018 re­agiert Ro­lex auf die Wün­sche der Kun­den und brach­te die »Pep­si« wie­der in Edel­stahl.

Da­mit man sie nicht mit der teu­re­ren Weiß­gold-»pep­si« ver­wech­selt, be­kam die Stahl-»pep­si« als ers­tes Sport­mo­dell das fünf­glied­ri­ge Ju­biléBand, das zu­letzt den Da­te­just-mo­del­len vor­be­hal­ten war. Dass das für die Be­sit­zer der Weiß­gold­ver­si­on ein Trost ist, darf man be­zwei­feln. Schließ­lich wirkt das fünf­glied­ri­ge Ju­bilé-band ele­gan­ter als das drei­glied­ri­ge Oys­ter-band.

Ro­lex ent­wi­ckel­te das Ju­biléBand 1945 für die Da­te­just, aber auch die Gmt-mas­ter gab es ab 1959 op­tio­nal mit die­sem Arm­band. Wie bis­her beim Oys­ter-band der GMTMas­ter II po­liert Ro­lex die mitt­le­ren Glie­der und sa­ti­niert die äu­ße­ren.

Das Ju­bilé-band trägt sich sehr an­ge­nehm. Die klei­nen Glie­der lie­gen gut am Arm und klem­men kei­ne Här­chen ein. Das Oys­ter-band fühlt sich dank der ge­wölb­ten Glie­der eben­falls gut am Arm an. Das Arm­band und das Ge­häu­se be­ste­hen wei­ter­hin aus dem salz­was­ser­be­stän­di­gen Edel­stahl 904L. Ro­lex nennt die Le­gie­rung seit neu­es­tem »Oys­ters­teel«.

Ho­her Kom­fort mit »Oys­ter­lock« und »Easy­l­ink«

An­ders als bei der Da­te­just mon­tiert Ro­lex bei der Gmt-mas­ter II an das Ju­bilé-band kei­ne Oys­ter­clasp-falt­schlie­ße, son­dern die für Sport­mo­del­le üb­li­che Oys­ter­lock-falt­schlie­ße, die

Die neue Ver­si­on in Edel­stahl ver­fügt über ei­ne Cer­achrom- Drehlü­net­te aus ro­ter und blau­er Ke­ra­mik und ist mit dem Ka­li­ber 3285 aus­ge­stat­tet, für das zehn Pa­ten­te an­ge­mel­det sind.

zu­sätz­lich über ei­nen Si­cher­heits­bü­gel ver­fügt, an­sons­ten aber sehr ähn­lich aus­sieht. Die Easy­l­ink-ver­län­ge­rung, mit der man das Band um fünf Mil­li­me­ter va­ri­ie­ren kann, bie­ten bei­de.

Die­ses prak­ti­sche Sys­tem hilft, wenn bei ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren oder sport­li­cher Be­tä­ti­gung der Arm stär­ker durch­blu­tet und da­mit vo­lu­mi­nö­ser wird. Aus der Schlie­ße lässt sich dann ein hal­bes Ver­län­ge­rungs­glied aus­klap­pen. Da­durch wird das Band län­ger, oh­ne dass man op­tisch ei­nen Un­ter­schied be­merkt.

Prak­ti­scher Zeit­zo­nen­wech­sel mit dem St­un­denzei­ger

Die hoch­wer­ti­ge Schlie­ße des Ju­biléBan­des kommt so­wohl von der Ver­ar­bei­tung als auch von der Be­die­nung her dem Op­ti­mum sehr na­he: Der Si­cher­heits­klapp­bü­gel fällt im ge­schlos­se­nen Zu­stand kaum auf. Öff­net man ihn, in­dem man die an­ge- brach­te Ro­lex-kro­ne an­hebt, kommt ein Wipp­he­bel zum Vor­schein, der eben­falls leicht an­zu­he­ben ist, um das Arm­band zu öff­nen.

Auch die Auf­zugs­kro­ne lässt sich ein­fach be­die­nen. Nach dem Auf­schrau­ben kann man die Uhr auf­zie­hen. In der ers­ten ge­zo­ge­nen Po­si­ti­on lässt sich der nor­ma­le St­un­denzei­ger in St­un­den­schrit­ten vor- und zu­rück­be­we­gen, um ei­ne neue Zo­nen­zeit ein­zu­stel­len. Das Da­tum springt da­bei in bei­de Rich­tun­gen. In der zwei- ten Po­si­ti­on kann der Mi­nu­ten­zei­ger – und mit ihm der 24-St­un­den- und der nor­ma­le St­un­denzei­ger – kor­ri­giert wer­den. Der 24-St­un­den-zei­ger wird al­so sinn­vol­ler­wei­se für die Hei­mat­zeit oder die für Flie­ger wich­ti­ge GMT ver­wen­det, wäh­rend der St­un­denzei­ger die Orts­zeit an­zeigt.

Für die­se bei ei­ner Rei­seuhr sinn­vol­le Funk­ti­on ist die GMT-MAS­ter II be­kannt. Vie­le an­de­re Her­stel­ler bie­ten bei ih­ren Uh­ren mit zwei­ter Zeit­zo­ne nur ei­ne Schnell­ver­stel­lung des 24-St­un­den-zei­gers, was fürs Rei­sen un­prak­tisch ist.

Zu­sätz­lich kann man bei der Gmt-mas­ter II über die satt in St­un­den­schrit­ten ras­ten­de Lü­net­te vor­über­ge­hend ei­ne an­de­re Zeit­zo­ne ein­stel­len. Bei­spiels­wei­se, wenn man sich in Deutsch­land be­fin­det und mit ei­ner ame­ri­ka­ni­schen Fir­ma zu­sam­men­ar­bei­tet. Dreht man die Lü­net­te so, dass der Gmt-zei­ger die Zeit der

Die GMT- Mas­ter II bie­tet zwei Zeit­zo­nen: ent­we­der Lo­kal­zeit und Re­fe­renz­zeit oder Lo­kal­zeit und Zeit ei­ner an­de­ren Zeit­zo­ne. Das Da­tum wird mit der Lo­kal­zeit syn­chro­ni­siert

ent­spre­chen­den Zeit­zo­ne an­zeigt, kann man sich ste­tig über die Er­reich­bar­keit der Ge­schäfts­part­ner in­for­mie­ren. Die Gmt-mas­ter II stellt al­so äu­ßerst prak­ti­sche Zeit­zo­nen­funk­tio­nen zur Ver­fü­gung.

Rot-blau­er Dreh­ring ent­steht in ei­nem kom­ple­xen Ver­fah­ren

Beim Start im Jahr 1955 be­stand die Lü­net­te noch aus Ple­xi­glas, die blau-ro­te Far­be und die wei­ße Ska­la wur­den von hin­ten auf­ge­druckt. Von 1959 bis 2007 fer­tig­te Ro­lex die Lü­net­te aus Alu­mi­ni­um. Die Far­ben ent­stan­den durch Elo­xie­ren. Dann folg­te die Ska­la aus Zir­co­ni­um­oxid-ke­ra­mik und mit ihr die an­ge­spro­che­nen Farb­pro­ble­me. Das Ma­te­ri­al kann zwar durch Bei­ga­be von Mi­ne­ral­pig­men­ten ge­färbt wer­den, al­ler­dings gibt es kein Mi­ne­ral­pig­ment, das ein sat­tes Rot er­zeugt. Nach jah­re­lan­ger For­schung griff Ro­lex da­her auf Ke­ra­mik auf Ba­sis von Alu­mi­nu­m­oxid zu­rück und misch­te Chro­m­oxid, Ma­g­ne­si­um­oxid und ein Oxid ei­ner sel­te­nen Er­de bei.

So ent­steht die ro­te Ke­ra­mik­lü­net­te. Für die blaue Far­be wird vor dem Sin­tern die Hälf­te der Lü­net­te mit ei­ner me­tall­salz­hal­ti­gen Lö­sung im­prä­gniert. Mit der Lu­pe sieht man auch die blaue Schicht auf ro­tem Grund. Durch das Sin­tern im Ofen bei 1600 Grad Cel­si­us für mehr als 24 St­un­den ent­ste­hen dann die end­gül­ti­gen Far­ben. Al­ler­dings schrumpft die Ska­la bei die­sem Pro­zess et­was und muss da­her mit har­ten Dia­mant­frä­sen auf die ge­naue Form ge­bracht wer­den.

Um die Zif­fern dau­er­haft leicht er­kenn­bar zu ma­chen, wird der gan­ze Ring im Pvd-ver­fah­ren mit Pla­tin über­zo­gen und da­nach po­liert, so­dass das Edel­me­tall nur in den ver­tief­ten Zif­fern und Punk­ten zu­rück­bleibt.

Bei­de Ver­fah­ren hat sich Ro­lex pa­ten­tie­ren las­sen. Die oft to­tal ver­bli­che­nen Far­ben bei den al­ten GMTMas­ter-mo­del­len wird es bei der neu­en Lü­net­te nicht mehr ge­ben – sie ist Uv-be­stän­dig.

Als wei­te­res Un­ter­schei­dungs­merk­mal zur Weiß­gold-»pep­si« und al­len vor­he­ri­gen GMT-MAS­TER-IIMo­del­len kommt hier zum ers­ten Mal das neue Zeit­zo­nen­ka­li­ber 3285 zum Ein­satz. Bis auf die Chro­no­gra­phen trei­ben al­le Ro­lex-au­to­ma­tik­uh­ren das Ka­li­ber 31xx (al­te Ver­si­on) oder das neue Ka­li­ber 32xx mit 70 statt 48 St­un­den Gang­au­to­no­mie an. Ge­gen­über dem wei­ter­hin in den an­de­ren Gmt-mas­ter-ii-mo­del­len (au- ßer den bei­den eben­falls neu­en Mo­del­len in Rot­gold so­wie Stahl und Rot­gold) ver­wen­de­ten Ka­li­ber 3186 be­sitzt das neue Werk nun ein Ku­gel­la­ger statt ei­nes Gleit­la­gers für den Ro­tor. Die haus­ei­ge­ne Pa­raf­lex-stoß­si­che­rung soll bei Stö­ßen bes­ser in die Nor­mal­po­si­ti­on zu­rück­glei­ten.

Neu­es Zeit­zo­nen-ka­li­ber mit ho­her Gang­au­to­no­mie

Den größ­ten Vor­teil für den Trä­ger stellt je­doch die er­höh­te Gang­au­to­no­mie dar: Statt zwei Ta­gen ste­hen nun na­he­zu drei Ta­ge zur Ver­fü­gung.

Den Haupt­bei­trag da­zu lie­fert die ef­fi­zi­en­te­re Chro­n­er­gy-hem­mung. Da­für wur­den die Geo­me­tri­en von An­ker und An­ker­rad op­ti­miert, und durch das Li­ga-ver­fah­ren, bei dem die­se Tei­le in For­men gal­va­nisch ent­ste­hen, konn­te Ro­lex ei­ne durch­bro­che­ne und da­mit leich­te­re Bau­wei­se rea­li­sie­ren. Dank der ver­wen-

de­ten Ni­ckel-phos­phor-le­gie­rung re­agiert die Hem­mung zu­dem nicht mehr auf Ma­gnet­fel­der.

Ge­blie­ben sind die be­kann­ten Vor­tei­le der Ro­lex-wer­ke: die ex­trem sta­bi­le Un­ruh­brü­cke statt ei­nes nur ein­sei­tig be­fes­tig­ten Un­ruh­klo­bens, die frei­schwin­gen­de Spi­ra­le mit Bre­guet-end­kur­ve aus der pa­ra­ma­gne­ti­schen Ni­ob-zir­ko­ni­um-le­gie­rung und die rück­erfreie Fein­re­gu­lie­rung über vier Mi­kro­stel­la-re­gu­lier­mut­tern an der Un­ruh. Mit ei­nem spe­zi­el­len Werk­zeug lässt sich das Werk fein­re­gu­lie­ren, oh­ne dass man es aus­bau­en muss.

Ro­lex ver­bes­sert al­so das Ka­li­ber in den Kern­tu­gen­den Prä­zi­si­on, Lang­le­big­keit und Ro­bust­heit. Zier­schlif­fe, zum Bei­spiel Son­nen­schlif­fe, sind vor­han­den, Hand­gra­vu­ren darf man aber nicht er­war­ten. Das neue Werk er­kennt man auch an ei­nem klei­nen De­tail auf dem Zif­fer­blatt: Zwi­schen den bei­den Wör­tern »Swiss Ma­de« be­fin­det sich ei­ne win­zi­ge Ro­lex-kro­ne.

Lan­ges War­ten auf die be­stell­te »Pep­si«

Wie im­mer bei Ro­lex be­stä­tigt das of­fi­zi­el­le Chro­no­me­ter­zer­ti­fi­kat der Schwei­zer Prüf­stel­le COSC dem Werk ei­ne ho­he Gang­ge­nau­ig­keit bei ver­schie­de­nen Tem­pe­ra­tu­ren und La­gen. Die mar­ken­ei­ge­nen Vor­ga­ben se­hen ei­ne noch ge­naue­re Re­gu­lie­rung zwi­schen mi­nus und plus zwei Se­kun­den mitt­le­re Ab­wei­chung pro Tag vor. Auf der Zeit­waa­ge er­füllt die Te­stuhr die ho­hen Er­war­tun­gen und zeigt ei­ne er­rech­ne­te mitt­le­re Ab­wei­chung von le­dig­lich 1,1 Se­kun­den am Tag bei Voll­auf­zug und 0,7 Se­kun­den nach 24 St­un­den Gang­dau­er oh­ne zwi­schen­zeit­li­chen Auf­zug. Auch die Dif­fren­zen zwi­schen den La­gen sind ge­ring. Da­zu kommt ein über­schau­ba­rer Am­pli­tu­den­ab­fall so­wohl zwi­schen den La­gen als auch nach 24 St­un­den Gang­dau­er. Beim Preis liegt die Gmt-mas­ter II mit 8400 Eu­ro im Mit­tel­feld. Es gibt güns­ti­ge­re Ma- nu­fak­tu­r­al­ter­na­ti­ven mit zwei­ter Zeit­zo­ne, aber auch teu­re­re. In Sa­chen Wert­er­halt kann al­ler­dings kaum je­mand mit Ro­lex mit­hal­ten. Seit Ju­ni 2018 wird die Neu­heit in ge­rin­gen Stück­zah­len aus­ge­lie­fert, und die we­ni­gen Ex­em­pla­re, die über On­li­ne­bör­sen wei­ter­ver­kauft wer­den, kos­ten zur­zeit min­des­tens den dop­pel­ten Neu­preis. Die Nach­fra­ge über­steigt al­so das An­ge­bot bei Wei­tem. Mit der Zahl an aus­ge­lie­fer­ten Uh­ren wer­den die Prei­se für Ex­em­pla­re aus Vor­be­sitz et­was sin­ken.

Wir er­war­ten, dass die Prei­se sich min­des­tens so wie bei der »Bat­man« ( Gmt-mas­ter II mit blau­schwar­zer Lü­net­te) ent­wi­ckeln. Die wird selbst mit Tra­ge­s­pu­ren noch zehn Pro­zent über dem Neu­preis ge­han­delt. In den kom­men­den Jah­ren wird es lei­der schwie­rig wer­den, die »Pep­si« über ei­nen Kon­zes­sio­när zu kau­fen, da die War­te­lis­ten lang sind.

Mit der Neu­auf­la­ge der blau-ro­ten Gmt-mas­ter II in Stahl hat Ro­lex al­so ei­nen Voll­tref­fer ge­lan­det. Das De­sign hat sich in den letz­ten 60 Jah­ren zwar kaum ver­än­dert, die Uhr ist aber zu ei­nem Klas­si­ker ge­wor­den, der eher zeit­los als von ges­tern aus­sieht. Das Ju­bilé-band passt gut zu dem Mo­dell. Zu­dem hat Ro­lex die Tech­nik wei­ter ver­bes­sert und bie­tet mit dem neu­en Werk mit ho­her Gang­au­to­no­mie ei­nen ech­ten Mehr­wert. Funk­tio­nal bie­tet Ro­lex mehr als die meis­ten Her­stel­ler – von der Zeit­zo­nen­ver­stel­lung bis hin zur Band­ver­län­ge­rung. Auch Ge­nau­ig­keit, Ables­bar­keit und Tra­ge­kom­fort sind auf sehr ho­hem Ni­veau. Le­dig­lich über ei­nen Glas­bo­den wür­den wir uns freu­en. Und es wä­re schön, wenn Ro­lex die Be­stel­lung al­ler Kun­den aus­lie­fern könn­te, wenn es heißt: Ei­ne Pep­si, bit­te! [5704] ———

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