Odys­see im Welt­raum

Preis­ka­te­go­rie bis 30 000 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Neues - Her­mès — Ar­ceau L’heu­re de la lu­ne

——— Die Lu­xus­ma­nu­fak­tur Her­mès hat sich nicht zum Ziel ge­setzt, die gan­ze Pa­let­te me­cha­ni­scher Kom­pli­ka­tio­nen im An­ge­bot zu füh­ren. Lie­ber set­zen die an­spruchs­vol­len Fran­zo­sen, die ih­re Uh­ren in der Schweiz her­stel­len, re­gel­mä­ßig ein The­ma mit den Mit­teln der Hau­te Hor­lo­ge­rie un­ge­wöhn­lich um. Das ist ih­nen bei der Ar­ceau L’heu­re de la lu­ne er­neut ge­lun­gen. The­ma der Uhr ist die dop­pel­te Mond­pha­se. Die ist hier nicht, wie üb­lich, auf klei­ne Hilfs­zif­fer­blät­ter ver­bannt, son­dern nimmt die gan­ze Brei­te der Uhr ein, die je nach Ver­si­on aus Aven­tu­rin ei­nen Ster­nen­him­mel oder aus Me­teo­rit­ge­stein ei­ne graue Mond­ober­flä­che nach­bil­det. Zwei fest in­stal­lier­te Schei­ben ver­kör­pern Mond­an­sich­ten der süd­li­chen und der nörd­li­chen He­mi­sphä­re. Wie um die üb­li­che Fo­kus­sie­rung auf die Nord­halb­ku­gel zu hin­ter­fra­gen, ist der süd­li­che Tra­bant oben, der nörd­li­che am Fuß des Zif­fer­blatts an­ge­bracht. Auf dem nörd­li­chen Mond ist ei­ne Mond­ober­flä­che auf­ge­stem­pelt, auf dem süd­li­chen er­kennt man den Pe­ga­sus, das ge­flü­gel­te Pferd aus der grie­chi­schen My­tho­lo­gie – ein Werk des Künst­lers Di­mi­tri Ry­balt­chen­ko, der für Her­mès schon Tü­cher, die so­ge­nann­ten Car­rés, ge­stal­te­te.

Über dem be­schrie­be­nen Ta­bleau krei­sen zwei Schei­ben mit den An­zei­gen für Uhr­zeit (St­un­den und Mi­nu­ten) und Da­tum in der ty­pi­schen ge­neig­ten Ar­ceau-schrift. In 59 Ta­gen um­run­den die Schei­ben ein­mal das Zif­fer­blatt, ver­de­cken teils die Tra­ban­ten und zei­gen da­mit die Mond­pha­sen an. Für die­se Dra­ma­tur­gie ent­wi­ckel­te Jean-françois Mo­jon vom Kom­pli­ka­tio­nen­spe­zia­lis­ten Chro­node ex­klu­siv für Her­mès ein pa­ten­tier­tes Mo­dul, das in das 4,2 mm fla­che Ma­nu­fak­tur­werk H1837 in­te­griert wur­de. Das Hand­auf­zugs­werk wur­de nach dem Grün­dungs­jahr von Her­mès be­nannt und ist seit 2012 im Ein­satz. Es ent­stand in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Wer­ke­her­stel­ler Vau­cher in Fleu­ri­er, an dem Her­mès be­tei­ligt ist. Die Ar­ceau L’heu­re de la lu­ne ist auf zwei­mal je 100 Ex­em­pla­re li­mi­tiert. [7754] HC

Her­mès be­ein­druck­te auf dem Gen­fer Uh­ren­sa­lon mit ei­ner un­ge­wöhn­li­chen Darstel­lung der Mond­pha­sen. Bei der Ar­ceau L’heu­re de la lu­ne krei­sen Zeit und Da­tum über dem Tra­ban­ten und er­zeu­gen so die ge­wünsch­te Licht­dra­ma­tur­gie.

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