PA­TEK PHIL­IP­PE AQUA­NAUT CHRO­NO­GRAPH Be­wer­tung in der Preis­ka­te­go­rie bis 50 000 Eu­ro 93 Punk­te TECH­NI­SCHE DA­TEN Preis der Te­stuhr 39 380 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Test - Da­ten Uhr • Durch­mes­ser • Hö­he • Glä­ser • Was­ser­dicht­heit • An­stoß­brei­te • Schlie­ße Da­ten Werk Pa­tek Phil­ip­pe

schwin­dig­keit. Nach ei­ner St­un­de und 34 Mi­nu­ten Auf­zug muss die Uhr 18 St­un­den lau­fen. Un­ser Aqua­naut Chro­no­graph schafft 24 St­un­den.

Kom­bi­nier­tes Re­gu­lier­sys­tem führt zu bes­ten Gan­g­er­geb­nis­sen

Im si­mu­lier­ten Tra­ge­test bei ein­ge­schal­te­tem Chro­no­graph läuft die Uhr na­he­zu oh­ne er­kenn­ba­re Ab­wei­chun­gen. Die Zeit­waa­ge er­rech­net ei­nen mitt­le­ren täg­li­chen Gang bei Voll­auf­zug und mit­lau­fen­dem Chro­no­graph von mi­nus 0,4 Se­kun­den und nach 24 St­un­den oh­ne zwi­schen­zeit­li­chen Auf­zug von mi­nus 0,7 Se­kun­den. Oh­ne Chro­no­graph (Ta­bel­le) sind die Wer­te ähn­lich. Die Am­pli­tu­den un­ter­schei­den sich um et­wa zehn Grad.

Die Vor­ga­ben von Pa­tek Phil­ip­pe – auch im Rah­men des selbst de­fi­nier­ten Gü­te­sie­gels – lie­gen zwi­schen mi­nus drei und plus zwei Se­kun­den Ab­wei­chung am Tag. Un­se­re Te­stuhr be­wegt sich al­so zu­ver­läs­sig in die­sem To­le­ranz­be­reich. Er­reicht wer­den die Gan­g­er­geb­nis­se im Au­to­ma­tik­ka­li­ber CH 28-520 C über ein Sys­tem, das sich gut re­gu­lie­ren lässt. Es be­steht aus der ge­stan­de­nen Gy­ro­max-un­ruh, die be­reits 1949 und 1951 pa­ten­tiert wur­de, und der 2006 ein­ge­führ­ten Spi­ro­max-spi­ra­le aus Si­l­in­var.

Die­ses neue, eben­falls pa­ten­tier­te Ma­te­ri­al ba­siert auf mo­no­kris­tal­li­nem Si­li­zi­um. Es ist tem­pe­ra­tur­kom­pen­sie­rend, leicht, hart, ver­schleiß­arm, ama­gne­tisch, elas­tisch, kor­ro­si­ons- und stoß­fest. Die Her­stel­lung er­folgt im Drie-ver­fah­ren auf den Tau­sendstel­mil­li­me­ter ge­nau. Kom­bi­niert mit der Fein­re­gu­lie­rung über die asym­me­tri­schen Re­gu­lier­mas­sen am Un­ruh­reif wer­den die Gang­ge­nau­ig­keit op­ti­miert und der Iso­chro­nis­mus ver­bes­sert, was un­ser Test nach­hal­tig be­wei­sen kann.

Das Uhr­werk steckt in ei­nem teils po­lier­ten, teils sa­ti­nier­ten und bis zu 120 Me­tern was­ser­dich­ten Edel­stahl­ge­häu­se, das auf Grund des an­ge­brach­ten Kro­nen­schut­zes leicht asym­me­trisch wirkt. Die Ver­schrau­bung des Be­dien­ele­ments funk­tio­niert ein­wand­frei. But­ter­weich ge­hen auch Hand­auf­zug und Zei­ger­stel­lung von der Hand. Die lang­ge­streck­ten, fa­cet­tier­ten Chro­no­gra­phen­drü­cker wol­len da­ge­gen mit Nach­druck be­dient wer­den – we­gen der Zan­ge, die im Uhr­werk die ver­ti­ka­le Kupp­lung schließt und löst. Start und Stopp über den Drü­cker bei zwei Uhr funk­tio­nie­ren et­was leich­ter als Fly­back und Null­stel­lung über den Drü­cker bei der Vier. Si­cher sind die Schalt­vor­gän­ge al­le­mal, nicht zu­letzt we­gen der grif­fi­gen, sa­ti­nier­ten Ober­flä­chen der bei­den Chro­no­gra­phen­drü­cker.

Sport­li­ches Out­fit reicht bis ins kleins­te De­tail

Dank der nach un­ten ge­zo­ge­nen Hör­ner, in wel­che die En­den des Kaut­schuk­ban­des win­ke­lig ein­grei­fen, sitzt der Aqua­naut Chro­no­graph her­vor­ra­gend am Hand­ge­lenk. Die Schlie­ße schnappt so weich zu wie die Kro­ne dreht, ist aber eben­so wie die­se über je­den Zwei­fel in der Be­die­nung er­ha­ben. So­mit reicht der jun­ge, dy­na­mi­sche Sports­geist des Zeit­mes­sers bis ins letz­te De­tail. [7566] ———

Mit der Re­fe­renz 5968A- 001 wird das ers­te Mal ein Chro­no­graph in der Aqua­naut prä­sen­tiert. Da­mit wird der jun­ge, dy­na­mi­sche Cha­rak­ter der Kol­lek­ti­on mit ei­nem sport­li­chen Zeit­mes­ser ver­tieft.

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