FÜR LIEB­HA­BER VON Iko­nen

Uhren-Magazin - - Journal -

TAG Heu­er Car­re­ra Ca­li­bre 17 – 3750 Eu­ro (Stand 2012)

Die Heu­er Car­re­ra war in den 1960er Jah­ren ein bahn­bre­chen­der Mo­tor­sport­chro­no­graph. Ihr Ur­sprungs­de­sign hat im­mer noch vie­le Lieb­ha­ber. 2012 lan­cier­te TAG Heu­er zum 80. Ge­burts­tag des Car­re­ra-er­fin­ders Jack W. Heu­er ei­ne Ver­si­on, die der Ur­car­re­ra sehr na­he kam: die Car­re­ra Ca­li­bre 17. Vom Ori­gi­nal über­nahm sie das graue, son­nen­schliff­ver­zier­te Zif­fer­blatt so­wie die An­ord­nung der bei­den Hilfs­zif­fer­blät­ter bei drei und neun Uhr.

Auch das al­te Mar­ken­lo­go, da­mals noch oh­ne den Zu­satz TAG, wur­de ab­ge­bil­det. Neu wa­ren der ro­te Stopp­se­kun­den­zei­ger, das Da­tums­fens­ter bei sechs Uhr und die Ta­chy­me­ter­ska­la mit rot mar­kier­ter 80. Die Uhr war auf 3000 Stück li­mi­tiert und kos­te­te 3750 Eu­ro. Heu­te ist sie wohl am ehes­ten auf dem Se­kun­där­markt er­hält­lich.

Au­de­mars Pi­guet Roy­al Oak Automatic Edel­stahl – 17900 Eu­ro

1972 prä­sen­tier­te Au­de­mars Pi­guet die von Gé­rald Gen­ta ent­wor­fe­ne Roy­al Oak. Mit ihrer acht­ecki­gen Lü­net­te wur­de sie nach An­lauf­schwie­rig­kei­ten zum In­be­griff der Lu­xus­uhr in Edel­stahl. Das Ein­stiegs­mo­dell mit der Ref. #15400ST hat al­les, was schon die ers­ten die­ser Au­to­ma­tik­uh­ren mit Da­tums­an­zei­ge aus­zeich­ne­te, dar­un­ter das Edel­stahl­ge­häu­se, das Zif­fer­blatt mit Gran­de Ta­pis­se­rie­mo­tiv, die auf­ge­setz­ten In­de­xe und die Roy­al-oak-zei­ger. Der Um­fang ist je­doch mit 41 et­was grö­ßer als die ers­te Roy­al Oak mit ih­ren knapp 39 Mil­li­me­tern. Die­ser Durch­mes­ser galt da­mals üb­ri­gens als groß.

Rolex Oys­ter Per­pe­tu­al Cos­mo­graph Day­to­na 11300 Eu­ro

Mill­en­ni­als sind fas­zi­niert von den Iko­nen der Uh­ren­ge­schich­te. Und sie lie­ben das Ori­gi­nal­de­sign von einst. Zu den Iko­nen ge­hört zwei­fel­los der Rolex Cos­mo­graph Day­to­na. Die Re­fe­renz 116500 LN in Edel­stahl Oys­ters­teel mit schwar­zem Zif­fer­blatt kommt den ers­ten Mo­del­len des Chro­no­gra­phen aus den 1950er- und 1960er-jah­ren op­tisch recht nah. In punk­to Leis­tung - Gang­ge­nau­ig­keit und Gan­g­re­ser­ve - über­trifft das Ma­nu­fak­tur­werk 4130 die Modelle von einst je­doch deut­lich. Man be­kommt al­so ei­ne klas­si­sche Day­to­na mit neu­es­ter Tech­no­lo­gie.

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