Stil­voll durchs Jahr

Lang & Heyne Mo­ritz – 50920 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Journal -

Klein, aber fein: Die Dresd­ner Manufaktur gilt als ein ech­ter Ge­heim­tipp un­ter Lieb­ha­bern Säch­si­scher Uhr­ma­che­rei. Nach dem Vor­bild von kunst­vol­len Ta­schen­uh­ren aus dem 18. und

19. Jahr­hun­dert wird hier in ex­klu­si­ver Li­mi­tie­rung und größt­mög­li­cher Fer­ti­gungs­tie­fe je­der ein­zel­ne Zeit­mes­ser von ei­nem Meis­ter sei­nes Fa­ches ma­nu­ell her­ge­stellt. Die Mo­ritz ist ein aus­drucks­star­kes Bei­spiel für die Phi­lo­so­phie von Lang & Heyne, denn sie ver­bin­det die an­spruchs­vol­le Tech­nik ei­nes Voll­ka­len­da­ri­ums in­klu­si­ve Mondphase mit ei­ner sel­te­nen Fi­nes­se, der De­kli­na­ti­ons­an­zei­ge der Erd­ku­gel. Wie die Mond­schei­be ist sie in Gold ge­fräst und in Cham­p­le­vé-tech­nik far­big email­liert. Als Herz­stück tickt das durch den Sa­phirglas­bo­den in vol­ler Schön­heit sicht­ba­re Ma­nu­fak­tur­ka­li­ber Lang & Heyne Cal. III im 44 Mil­li­me­ter gro­ßen Ro­sé­gold­ge­häu­se. Das Hand­auf­zugs­werk be­sitzt fei­ne Aus­stat­tungs­merk­ma­le der Hau­te Hor­lo­ge­rie. Da­zu zäh­len die Schwa­nen­hals­fein­re­gu­lie­rung und die stoß­ge­si­cher­te Schrau­ben­un­ruh. Es ver­steht sich, dass das Meis­ter­werk nach al­len Re­geln der Kunst dekoriert und fi­nis­siert wird.

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