Pri­va­te Viewing in Team­ar­beit

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Wer die Sta­di­on­at­mo­sphä­re noch in­ten­si­ver als mit dem TV in­ha­lie­ren oder viel­leicht sei­nen Fuß­ball­club ein­la­den möch­te, holt sich ei­nen Bea­mer. Da sind der Bild­grö­ße kaum Gren­zen ge­setzt.

Pi­xel-WM

Je mehr Bild­punk­te, des­to bes­ser? Nicht un­be­dingt. Bei den TVs emp­feh­len wir UHD, da es un­ter den Groß­bild­schir­men nichts an­de­res mehr in ge­ho­be­ner Bild­qua­li­tät gibt. Das sieht in der Bea­mer-Welt an­ders aus. UHD ist dort nach wie vor die Aus­nah­me und da­her re­la­tiv kost­spie­lig. Nur lang­sam drän­gen güns­ti­ge­re Mo­del­le auf den Markt, die al­ler­dings nach wie vor rund das Dop­pel­te des Full-HD-Kon­kur­ren­ten kos­ten.

Da­her ist fürs Bea­mer-Pri­va­te-Viewing Full HD nach wie vor ein Tipp. Die Fan­ge­mein­de braucht al­so nicht den Ver­ein zu wech­seln. Die vi­deo Mann­schaft ist so­gar der Mei­nung, dass ein Full-HD-Pro­jek­tor mit ge­lun­ge­ner Be­we­gungs­dar­stel­lung und ho­hem Kon­trast bes­ser ist als der 4KKon­kur­rent, der in die­sen Punk­ten we­ni­ger bie­tet. Denn ru­ckeln­de oder un­schar­fe Spiel­ma­nö­ver kön­nen wie bei den TVs den Spaß min­dern – auf­grund der Bild­grö­ße so­gar noch er­heb­li­cher. Für Kon­trast­man­gel oder feh­len­de Hel­lig­keit gilt das­sel­be.

Letz­te­res bei­des ist be­son­ders bei Pro­jek­tio­nen wäh­rend Ta­ges­licht im Out­door-Ein­satz ein­zu­kal­ku­lie­ren. Das beim Bea­mer ge­spar­te Geld soll­te man in ei­ne Lein­wand ste­cken, die den Bea­mer als Te­am­part­ner un­ter­stützt. Be­reits Ein­stei­ger­va­ri­an­ten ver­bes­sern ge­gen­über dem Putz der Haus­wand oder ei­nem ein­fa­chen Lein­tuch als et­wai­ge Re­fle­xi­ons­flä­chen die Bild­qua­li­tät deut­lich.

Wer fürs Pri­va­te Viewing bei Ta­ges­licht­ein­satz spe­zi­ell trai­nie­ren will, kann kon­trast­ver­stär­ken­de Lein­wän­de kau­fen. Die­se ha­ben al­ler­dings zwei Nach­tei­le: Sie sind kost­spie­li­ger und da­zu für den Heim­ki­no­ein­satz we­ni­ger ge­eig­net. Denn sie bün­deln das Licht stär­ker nach vorn, wes­we­gen für seit­lich Sit­zen­de das Bild dunk­ler wirkt. Zu­dem kann es im Bild zu Licht­re­fle­xio­nen kom­men.

Fle­xi­bi­li­tät bie­ten schnell auf- und ab­bau­ba­re Stand­lein­wän­de. All­zu ein­fa­che Kon­struk­tio­nen sind al­ler­dings wind­emp­find­lich. Ei­ne sta­bi­le­re Ab­wehr bil­den Rah­men­lein­wän­de. Sie sind je­doch eher für den dau­er­haf­ten Auf­bau ge­dacht. Un­auf­fäl­lig als Fes­t­in­stal­la­ti­on im Wohn­zim­mer fal­len Roll­lein­wän­de aus, die man an der De­cke mon­tiert.

Strah­len­der Sie­ger

Wie hell der Bea­mer sein muss, da schei­den sich die Geis­ter. Bei di­rek­ter Son­nen­ein­strah­lung soll­te man mit 4000 Lu­men Mi­ni­mum kal­ku­lie­ren, für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz braucht man deut­lich mehr. Bea­mer im Heim­ki­no kom­men eher auf 2000 bis 3000 Lu­men. Un­se­re Emp­feh­lung, falls Sie ihn den­noch out­door ver­wen­den möch­ten: Su­chen Sie sich ei­nen schat­ti­gen Ort und pro­ji­zie­ren Sie das Bild mit höchs­tens drei Me­ter Brei­te, dann reicht die Hel­lig­keit.

Im Kom­men sind auch be­son­ders klei­ne, por­ta­ble Bea­mer. Wer sei­ne Kum­pels über­ra­schen will, fin­det bei Bea­mer-Spe­zia­list Acer ab die­sem Mo­nat ei­nen Mi­ni-Strah­le­mann mit Ak­ku. Das Bild­zu­spiel ge­lingt un­ter an­de­rem per MHL-Draht oder Funk vom Smart­pho­ne und Ta­blet.

Für aus­ge­wach­se­nen Spiel­spaß sorgt ne­ben an­de­ren auch Op­to­mas HD 39 Dar­bee. Der Ful­lHD-DLP wirft 3500 Lu­men auf die Lein­wand. Er un­ter­stützt die HDMI-Don­gles Goog­le Chro­me­cast und Ama­zon Fi­re TV. 950 Eu­ro kos­tet er of­fi­zi­ell, ist aber güns­ti­ger zu ha­ben. Fürs schnel­le Bea­mer-Ver­gnü­gen bie­tet sich ei­ne Te­le­skop­lein­wand mit Steh­fuß an. Sie ist leicht zu trans­por­tie­ren, je nach Preis­la­ge qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig und hält auch leich­tem Wind stand. Das Mo­dell WS GR von Spe­zia­list WS Spal­lu­to kos­tet ab rund 260 Eu­ro. www.tech­ni­te.vi­deo |

Der „Ho­sen­ta­schen-Bea­mer“Acer C 200 misst win­zi­ge 12 Zen­ti­me­ter in der Tie­fe, drei in der Hö­he und wiegt 350 Gramm in­klu­si­ve 4-St­un­den-Ak­ku. Den­noch schafft er 200 Lu­men und 854 mal 480 Bild­punk­te. Er kommt in die­sem Mo­nat für 250 Eu­ro und ist ei­ne Rie­sen­über­ra­schung, falls man beim An­pfiff un­ter­wegs ist.

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