TV-Emp­fang für die Pro­fis

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Die TV-Emp­fangs­we­ge sind viel­fäl­tig, und sie ha­ben ih­re in­di­vi­du­el­len Vor- und Nach­tei­le. Von ih­nen hängt un­ter an­de­rem ab, wer das Tor als Ers­ter sieht. Mehr Spiel­stär­ke als bis­her lie­fern sie in in je­dem Fall.

An­ten­ne wird Erst­li­gist

Die gro­ße Neu­ig­keit, die es in die­ser WM zu be­rück­sich­ti­gen gilt: DVB-T2 HD. Erst­mals darf man auch über An­ten­ne in High De­fi­ni­ti­on mit­fie­bern. Das ist ein gro­ßer Qua­li­täts­sprung und ver­ein­facht ins­be­son­de­re das Pass­spiel zum Bea­mer im Gar­ten. Ei­ne ent­spre­chen­de Emp­fangs­box lässt sich di­rekt beim Strah­le­mann im Gar­ten plat­zie­ren, oh­ne dass man sich wie bis­her mit Stan­dard­auf­lö­sung ab­fin­den muss.

Der Wer­muts­trop­fen: Noch nicht al­le Re­gio­nen sind auf HD-DVB-T um­ge­rüs­tet. Ob Ih­re da­bei ist, er­fah­ren Sie im In­ter­net auf der Sei­te www. dvb­t2hd.de. Falls nicht, kön­nen Sie vor­über­ge­hend ein Ka­bel vom Satoder Ka­bel­an­schluss in den Gar­ten le­gen. 50 Me­ter und mehr ver­kraf­ten selbst ein­fa­che Strip­pen lo­cker, so­dass der Emp­fang un­ge­stört bleibt.

In­ner­halb des Hau­ses kann An­ten­nen­emp­fang frei­lich eben­falls ins Spiel kom­men, so­fern es die Si­gna­le bis dort­hin schaf­fen. Al­le UHD-TVs der neue­ren Ge­ne­ra­tio­nen ver­fü­gen über ent­spre­chen­de Tu­ner.

In­te­griert sind zu­dem die an­de­ren klas­si­schen TV-Emp­fangs­we­ge. Sa­tel­lit und Ka­bel lie­gen da­bei in der Bild­qua­li­tät gleich auf, so­dass hier kei­ne tak­ti­schen Ent­schei­dun­gen an­ste­hen. Über die Emp­fangs­va­ri­an­ten via In­ter­net (Strea­m­ing) er­fah­ren Sie auf der nächs­ten Sei­te mehr.

Zeit­spiel

Was die Ent­schei­dung für ei­nen der Emp­fangs­we­ge viel­leicht mit am meis­ten be­ein­flusst: Die Si­gna­le spur­ten in un­ter­schied­li­chem Tem­po. Nicht sel­ten be­schwe­ren sich Zu­schau­er bei den Sen­dern, sie hör­ten den Tor­ju­bel aus der Nach­bar­schaft, wäh­rend bei ih­nen der El­fer noch gar nicht ge­spielt wur­de.

Das IRT als For­schungs­stel­le der öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der hat nach­ge­mes­sen. Die Un­ter­schie­de zwi­schen den Emp­fangs­we­gen sind nach Maß­stä­ben sport­li­cher Ver­glei­che ge­wal­tig. Trotz si­tua­ti­ons­be­ding­ter Leis­tungs­schwan­kun­gen bleibt die Dif­fe­renz na­he­zu sta­bil.

Das Tor kommt nach dem Ab­pfiff im Sta­di­on mit rund drei Se­kun­den Ver­spä­tung beim Zu­schau­er an, wenn er in HD via TV-Ka­bel die WM ver­folgt. Fast ei­ne wei­te­re hal­be Se­kun­de spä­ter lan­det bei den HD-Sat-Kun­den der Ball im Netz. Na­he­zu fünf Se­kun­den dau­ert’s mit DVB-T2 HD.

Und noch ein Hin­weis für ge­naue Be­ob­ach­ter: Al­le klas­si­schen TVEmp­fangs­we­ge bie­ten die Mög­lich­keit, die Spie­le auf Fest­plat­te auf­zu­zeich­nen. Das Spei­cher­me­di­um fin­det in der Re­gel am TV sei­nen Platz. Doch auch ex­ter­ne Bo­xen bie­ten den Ser­vice, so­fern in der Aus­stat­tung ent­hal­ten. Dann las­sen sich Spiel­sze­nen per Re­play-Tas­te be­lie­big häu­fig wie­der­ho­len, je nach Ge­rät so­gar in Zeit­lu­pe.

Nicht im­mer sind DVB-T-Si­gna­le stark ge­nug. Ei­ne zu­sätz­li­che An­ten­ne kann ih­nen aber auf die Bei­ne hel­fen. Die BZD 32 von Ka­threin ist ein ge­schul­ter Sa­ni­tä­ter und kos­tet um 50 Eu­ro. Der DIGIPAL T2 DVR von Tech­niSat kos­tet 130 Eu­ro und bringt via...

Sat-Emp­fang lässt sich auch vor­über­ge­hend in­stal­lie­ren. Im Gar­ten hel­fen spe­zi­el­le Hal­te­run­gen wie der „Tri­pod“-Stän­der von Mi­cro Elec­tro­nic für rund 60 Eu­ro. Er hält laut Her­stel­ler Schüs­seln bis 80 Zen­ti­me­ter Durch­mes­ser. Die Sat-Box hilft beim...

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