High­lights in HDR und UHD?

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Ul­traho­he Bild­punkt­zahl und High-Dy­na­mic-Kon­trast sind die Ren­ner im Heim­ki­no. Zäh­len die Tech­ni­ken auch bei der WM zu den Fa­vo­ri­ten?

Ti­ta­nen-Tre en

Zu­nächst die gu­te Nach­richt: Die FIFA pro­du­ziert al­le Spie­le in Ul­tra High De­fi­ni­ti­on (UHD) und der neu­en Kon­trast­tech­nik High Dy­na­mic Ran­ge (HDR). Da­mit ist der Ver­band er­neut Cham­pi­on und zeigt sich tech­nik­freund­lich. Denn be­reits zu 3DZei­ten en­ga­gier­te sich die FIFA und über­trug Spie­le mit Raum­sicht.

Nun die schlech­te Nach­richt: Die öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der zei­gen bei­den Tech­ni­ken die ro­te Kar­te. Die Spie­le er­rei­chen die Zu­schau­er we­der in UHD noch in HDR live oder nach­träg­lich auf Son­der­we­gen.

Ob man als deut­scher Fuß­ball­fan an die High-End-Qua­li­tät je­mals her­an kommt, scheint of­fen. Die FIFA gibt kei­ne Aus­kunft, wo­hin die bild­ge­wal­ti­gen Ti­ta­nen­tref­fen zie­hen. Ja­pan wird si­cher da­bei sein. Ob sie für uns nach­träg­lich be­zieh­bar wer­den, et­wa via Blu-ray als Zu­sam­men­schnitt der span­nends­ten Sze­nen, scheint noch of­fen. vi­deo wird Sie auf dem Lau­fen­den hal­ten.

Be­dau­erns­wert ist das Blo­cka­de­spiel der Sen­der in je­dem Fall. Wäh­rend man zu Hau­se mit Full HD durch­aus noch sei­nen Spaß hat, wä­re die vier­mal hö­he­re Auf­lö­sung fürs Pu­b­lic Viewing ein ech­ter Zu­ge­winn. Frei­lich erst dann, wenn grö­ße­re Ver­an­stal­ter in ei­nen zu­min­dest se­mi-pro­fe­sio­nel­len 4K-Bea­mer in­ves­tie­ren.

Wo spielt Qua­li­tät?

Er­fah­rungs­ge­mäß ver­wen­den Gas­tro­no­men oder klei­ne­re Ver­an­stal­ter eher Bea­mer ge­rin­ge­rer Qua­li­tät. Da wir­ken die Bil­der blass und der Ball ver­schwin­det wo­mög­lich wäh­rend des Flu­ges. UHD und HDR wür­den dar­an auch nichts än­dern. Es lohnt sich al­so, vor dem Fi­na­le ein Test­spiel in der Wunsch­knei­pe zu wa­gen und ge­ge­be­nen­falls ei­ne Al­ter­na­ti­ve zu su­chen.

Wie grö­ße­re Ver­an­stal­ter be­stückt sind, die Ein­tritt ver­lan­gen, ist eben­falls im Ein­zel­fall nach­zu­fra­gen. In der Re­gel wird hier für Qua­li­tät ge­sorgt. Ge­ne­rell gel­ten die­sel­ben Re­geln wie im Pri­va­te Viewing: Der Bea­mer muss selbst für ei­ne gu­te Be­we­gungs­dar­stel­lung sor­gen kön­nen. Auch Kon­trast und Hel­lig­keit soll­ten stim­men. Ein Licht­schutz rings­um die Lein­wand ist be­reits ein gu­tes Zei­chen, dass hier­auf ge­ach­tet wird.

Wo Groß-Events statt­fin­den, wer­den die je­wei­li­gen Ver­an­stal­ter wie­der auf un­ter­schied­li­che Wei­se kom­mu­ni­zie­ren. vi­deo fiel die In­ter­net­platt­form www.wm-2018.net auf. Mit dem Such­be­griff „Pu­b­lic Viewing“er­hält man um­fas­sen­de In­fos zu den gro­ßen Städ­ten in Deutsch­land.

Wer auf ei­ge­ne Faust zum klei­nen Ver­an­stal­ter mit ge­ho­be­ner TV- oder Bea­mer­qua­li­tät wer­den möch­te, soll­te sich be­züg­lich der Li­zen­zen ein­ge­hend er­kun­di­gen. Es gibt Grau­be­rei­che zwi­schen Pri­vat­ver­an­stal­tung und ab­ga­be­pflich­ti­gen, öf­fent­li­chen Events. Ge­schützt wer­den sol­len Ur­he­ber­und Li­zenz­rech­te. Ins­be­son­de­re Ver­ei­ne tap­pen hier im­mer mal wie­der in (kost­spie­li­ge) Fal­len. Wer Fra­gen hat, wen­det sich an die GEMA. Sie bot be­reits für die WM 2014 güns­ti­ge Son­der­ta­ri­fe.

Der BenQTK 800 ge­hört mit ei­nem Preis von 1560 Eu­ro zu den ers­ten preis­wer­te­ren UHD-Bea­mern. HDR 10 und ei­ne Licht­leis­tung bis 3500 Lu­men si­chern Fle­xi­bi­li­tät und Heim­ki­no­t­aug­lich­keit des DLP-Stür­mers. Ei­nen Sport-Mo­de fin­det man hier auch. Un­ser Test...

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