Panasonic TX-49 FXW 784 // 1100 eu­ro

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Kaum zu glau­ben: Für 100 Eu­ro Auf­preis ge­gen­über dem „klei­nen“Panasonic-Kan­di­da­ten er­hält der Kun­de nicht nur 15 Zen­ti­me­ter mehr Bild, son­dern auch ein ed­le­res Äu­ße­res in Ple­xi­glas­op­tik. So­bald man die rück­wär­ti­gen An­schlüs­se be­nö­tigt, exis­tiert die­se aber nur noch be­dingt, denn dann muss der Fern-Se­her die ent­spre­chen­de Blen­de ent­fer­nen. Das Emp­fangs­teil die­ses Panasonic ist eben­so fle­xi­bel wie das des Kan­di­da­ten TX-43 FXW 754 – schön!

Gu­te Be­die­nung

Un­ter der Hau­be wer­kelt in den ak­tu­el­len Panasonic-TVs mit Fi­re­foxOS ein leis­tungs­fä­hi­ges Be­triebs­sys­tem. Die meis­te Zeit ver­birgt es sich aber vor dem An­wen­der – die Be­nut­zer­ober­flä­che er­scheint wie an Röh­renTVs des Hau­ses. Hier fin­det man sich so­fort zu­recht, die meis­ten Be­griff­lich­kei­ten wur­den kor­rekt ins Deut­sche über­setzt – das ist lei­der kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Der Fern­se­her hat ei­ne glo­ba­le Sen­der­lis­te, die der Nut­zer nach Be­lie­ben be­ar­bei­ten kann; dar­über hin­aus kennt er Fa­vo­ri­ten­lis­ten. Das „App“-Me­nü (Bild oben) lässt sich vom Nut­zer nach Wunsch kon­fi­gu­rie­ren. Eben­so ein­gän­gig wie’s Ge­rä­te­me­nü ist die Tas­ten­a­n­ord­nung der Fern­be­die­nung. Die wich­tigs­ten Tas­ten für Laut­stär­keund Sen­de­rän­de­rung fin­det man auch im Dun­keln.

Zahl­rei­che On­li­ne­diens­te

Die ak­tu­el­len „smar­ten“Pa­na­so­nicTVs un­ter­stüt­zen vie­le kos­ten­lo­se wie -pf lich­ti­ge In­ter­net-Vi­deo­diens­te (s. S. 25). Ne­ben Youtu­be und zahl­rei­chen Strea­m­ing­an­bie­tern bie­ten die Fern­se­her auch Mu­sik­ka­nä­le wie Spo­ti­fy oder den In­ter­ne­tra­di­odienst Shout­cast an. Die Mul­ti­me­di­a­fä­hig­kei­ten der Panasonic-TVs sind gut, aber nicht um­fas­send: Von USB-Me­di­en spie­len sie Au­dio­da­tei­en im ver­lust­frei­en FLAC- und dem ver­lust­be­haf­te­ten MP3-For­mat ab. So­fern sie in den Da­tei­en hin­ter­legt wur­den, zei­gen die TVs aber nur bei MP3 auch das Bild der CD-Hül­le. Hoch­auf­lö­sen­de Di­gi­tal­fo­tos stel­len die TVs per­fekt dar – in sie hin­ein­zoo­men geht aber nicht.

Auch al­te TV-Mit­schnit­te im Let­ter­box-For­mat sieht man auf den Fern­se­hern des Hau­ses mit Bal­ken an al­len Sei­ten. Ei­ne even­tu­el­le zwei­te Ton­spur spie­len die TVs in MPEG-4-Vi­de­os ab – in MPEG2-Mit­schnit­ten er­ken­nen sie sie zwar, grei­fen aber nicht dar­auf zu.

Die Ab­stim­mung der Laut­spre­cher ist an bei­den Panasonic-Kan­di­da­ten ähn­lich – auch der TX-49 FXW 784 klingt leicht spitz. Iro­ni­scher­wei­se fehlt der 784er-Rei­he ge­gen­über der 754-Rei­he Ge­häu­se­vo­lu­men: Frü­her als der „klei­ne“Kan­di­dat des Hau­ses kom­pri­miert die­ser TV die Laut­stär­ke, was den Mu­sik­ge­nuss schmä­lert.

Deut­lich dy­na­mi­scher gibt sich das Bild die­ses Fern­se­hers: Land­schaf­ten er­schei­nen klar durch­ge­zeich­net, Kon­tras­te nu­an­ciert. Gut ge­schmink­te Mo­de­ra­to­ren zeigt der TV auch ex­akt so: gut ge­schminkt. Dank des brei­ten Blick­win­kels des ver­wen­de­ten Pa­nels bleibt der Bild­ein­druck auch sta­bil, wenn sich zum Fußball Freun­de auf der Fern­seh­couch lüm­meln. Breit­wand­bal­ken stellt aber auch der grö­ße­re Panasonic eher mil­chig-grau dar. Die­se Ten­denz prägt auch die HDRBil­der: Ei­ner­seits strah­len hel­le Se­quen­zen – we­gen des ver­gleichs­wei­se flau­en Schwarz wir­ken dunk­le Bild­par­ti­en aber nicht ganz so spek­ta­ku­lär.

Fa­zit

Will man ein nicht zu gro­ßes, leicht zu be­die­nen­des und ta­ges­licht­taug­li­ches Fern­seh­ge­rät, ist man mit die­sem Panasonic gut be­dient.

der Rü­cken des TV steckt un­ter an­sehn­li­chem Ple­xi­glas – be­nö­tigt man die rück­wär­ti­gen Kon­tak­te, ist die Op­tik aber futsch.

die Tas­ten auf der Fern­be­die­nung des TX-49 FXW 784 sind über­sicht­lich an­ge­ord­net und auch für Män­ner­hän­de aus­rei­chend groß.

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