WIND RI­VER

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schon mit sei­nem Dreh­buch zu dem Os­car-no­mi­nier­ten Neo-Wes­tern „Hell or High Wa­ter“schaff­te es Tay­lor She­rid­an, vor ei­nem kar­gen Hin­ter­grund ei­ne fes­se­len­de Ge­schich­te zu er­zäh­len. Mit sei­nem er­neut herr­lich tro­cke­nen und gleich­sam un­ge­mein pa­cken­den Thril­ler „Wind Ri­ver“er­hielt She­rid­an, der hier­bei auch als Re­gis­seur zu Wer­ke ging, lei­der weit we­ni­ger Be­ach­tung – zu Un­recht. Denn der Thril­ler, in dem die jun­ge FBI-Agen­tin Ja­ne Ban­ner mit der Hil­fe ei­nes ein­sil­bi­gen Wild­hü­ters in der ge­fro­re­nen Ein­öde von Wyo­ming den Mord in ei­nem In­dia­ner­re­ser­vat auf­klä­ren soll, bie­tet nicht nur ei­ne gran­dio­se Ku­lis­se, son­dern vor al­lem auch ei­nen äu­ßerst cle­ver er­zähl­ten Plot, der durch sei­ne ge­schickt ge­setz­ten Wen­dun­gen den Zu­schau­er mehr als ein­mal zu über­ra­schen ver­mag. Dass „Wind Ri­ver“auch im Heim­ki­no über­zeugt, liegt da­bei we­sent­lich auch an der sehr gu­ten Schär­fe, der klas­si­schen Blu-ray, ganz be­son­ders aber an dem ge­wal­ti­gen Sound, den die Disc lie­fert. Im­mer wie­der schafft es der bass­las­ti­ge Sco­re, so­wohl die trost­lo­se Wei­te als auch die wa­bern­de Span­nung per­fekt in das hei­mi­sche Wohn­zim­mer zu trans­por­tie­ren. Für je­den Freund des Thrill­er­gen­res ist „Wind Ri­ver“da­her ein Muss.

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