Jim knopf und lu­kas der lo­ko­mo­tiv­füh­rer

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mehr als 40 Jah­re nach der wohl be­kann­tes­ten Ad­ap­ti­on durch die Augs­bur­ger Pup­pen­kis­te in­sze­nier­te re­gis­seur Den­nis Gan­sel („Die Wel­le“) micha­el en­des Kin­der­buch­klas­si­ker als ver­meint­li­ches lein­wand­spek­ta­kel neu. Wie sehr die ma­rio­net­ten-Va­ri­an­te heu­te noch nach­wirkt, zeigt sich im neu­en re­al­film schon in der mu­sik: Wie­der und wie­der wird das al­te „ei­ne in­sel mit zwei Ber­gen“or­ches­tral va­ri­iert. so oft, dass sich der Zu­schau­er ir­gend­wann fragt, ob Kom­po­nist ralf Wen­gen­mayr über­haupt neue me­lo­di­en ein­ge­bracht hat. Die er­nüch­tern­de Ant­wort: zu­min­dest kei­ne ein­präg­sa­men. Der be­lang­lo­se sco­re passt zum rest der deut­schen Pro­duk­ti­on, die vi­su­ell zwar mit Hol­ly­wood mit­hal­ten kann, dra­ma­tur­gisch aber er­schre­ckend öde ge­ra­ten ist. Dank 4K UHD Ver­si­on ist im­mer­hin die schär­fe wirk­lich gut und auch die oft bun­ten Far­ben des set­de­signs wir­ken dank er­wei­ter­tem BT20.20 Far­b­raum an­spre­chend und kraft­voll. span­nung und emo­ti­on kom­men bei der sto­ry aber lei­der nicht auf, was auch dem höl­zer­nen schau­spiel ge­schul­det ist. selbst Darstel­ler wie An­net­te Fri­er und Chris­toph ma­ria Herbst, die an­ders­wo be­wie­sen ha­ben, dass sie ge­ra­de ko­mö­di­an­ti­sche rol­len ei­gent­lich über­zeu­gend und nu­an­cen­reich spie­len kön­nen, agie­ren hier wie im lai­en­thea­ter. Zu­dem fehlt dem ti­tel­ge­ben­den Duo je­de Che­mie, was die nach­syn­chro­ni­sa­ti­on von Kin­der­dar­stel­ler so­lo­mon Gor­don nicht bes­ser macht. Die ex­tras im­mer­hin sind or­dent­lich, je­doch teils schon von der Pro­mo zum Ki­no­start her be­kannt.

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