Pic­nic At HAn­ging Rock

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Am Fu­ße ei­nes von al­ler­lei schau­ri­gen Ge­schich­ten um­wo­be­nen Ber­ges in Aus­tra­li­en ver­schwin­den am Va­len­tins­tag im Jah­re 1900 drei jun­ge schü­le­rin­nen. schnell tre­ten Fra­gen auf, in­wie­weit die rät­sel­haf­te schul­lei­te­rin Hes­ter App­ley­ard mit dem Ver­schwin­den der mäd­chen in Zu­sam­men­hang ge­bracht wer­den kann. Die aus sechs epi­so­den be­ste­hen­de mi­ni­se­rie ar­bei­tet sich im Fol­gen­den zum ei­nen an den mys­te­riö­sen er­eig­nis­sen je­nes Va­len­tins­ta­ges, so­wie an den bis­wei­len un­durch­sich­ti­gen Vor­ge­schich­ten sei­ner Prot­ago­nis­tin­nen ab. Das her­aus­ste­chends­te merk­mal von „Pic­nic at Han­ging rock“ist da­bei die un­ge­wöhn­li­che Ka­me­ra­ar­beit von Gar­ry Phil­lips, der mit der Ver­wen­dung von zahl­rei­chen „Dutch An­gels“[sie­he Kas­ten] und ver­schie­de­nen wei­te­ren vi­su­el­len ef­fek­ten ver­sucht ei­ne un­heim­li­che und un­heil­vol­le At­mo­sphä­re her­auf zu be­schwö­ren. Dies ge­lingt trotz zu­meist gu­ter Op­tik, schö­nen Ku­lis­sen und auf­wen­di­gen Ko­s­tü­men je­doch nur sehr sel­ten Für ei­nen wirk­lich gu­ten mys­te­ry­thril­ler fehlt es der Ge­schich­te schlicht­weg an span­nung, für ein wirk­lich gu­tes Dra­ma den Fi­gu­ren an Tie­fe und nach­voll­zieh­ba­ren Kon­flik­ten. so bie­tet „Pic­nic at Han­ging rock“zwar ne­ben ei­ner am­bi­tio- nier­ten Ka­me­ra­ar­beit auch ei­ni­ge durch­aus viel­ver­spre­chen- de An­sät­ze. lei­der schafft es die mi­ni­se­rie je­doch nicht, ih­re ein­zel­nen Tei­le auch zu ei­nem ge­lun­ge­nen Gan­zen zu­sam­men­zu­fü­gen.

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