Wes­tworld – Staf­fel 2

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Nach­dem Wes­tworld 2016 mit sei­ner ers­ten Staf­fel so­wohl bei Kri­ti­kern als auch Fans rest­los be­geis­tern konn­te und auch bei HBO selbst schon als das nächs­te „Ga­me of Thro­nes“ge­han­delt wur­de, wa­ren die Er­war­tun­gen für die zwei­te Staf­fel alles an­de­re als ge­ring. Mitt­ler­wei­le hat der Hy­pe um die Sci-Fi-Wes­tern-Se­rie je­doch er­heb­lich nach­ge­las­sen. Ei­ner der Haupt­grün­de hier­für liegt lei­der we­sent­lich in der doch et­was arg be­hä­bi­gen Fort­füh­rung. Zwar ist man als Zu­schau­er der Se­rie na­tür­lich an den Hin­ter­grün­den der Welt, den je­wei­li­gen Ent­ste­hungs­ge­schich­ten und den ver­schie­de­nen Mo­ti­ven der Fi­gu­ren in­ter­es­siert, mit­un­ter über­trei­ben es die Ma­cher von Wes­tworld da­mit nun je­doch et­was. Mehr als ein­mal wirkt die Se­rie da­her nun all­zu ver­kopft und un­nö­tig kom­pli­ziert. Op­tisch bie­tet Wes­tworld da­ge­gen noch im­mer ab­so­lu­ten Au­gen­schmaus. In der 4K-Ver­si­on lie­fert die Se­rie so­wohl HDR 10 als auch Dol­by Vision und sorgt so für ein star­kes Bild, vor al­lem dann, wenn man Wes­tworld nicht mit Block­bus­tern, son­dern mit an­de­ren Se­ri­en ver­gleicht. Hier setzt die HBO-Pro­duk­ti­on auch wei­ter­hin Maß­stä­be. Kri­tik lässt sich beim Bild wenn über­haupt nur an dem nicht im­mer op­ti­ma­len Schwarz­wert äu­ßern. So ist Wes­tworld auch in der zwei­ten Run­de noch im­mer ei­ne vi­su­ell be­ein­dru­cken­de Se­rie, die auch wei­ter­hin gut un­ter­hält, das enor­me Ni­veau des ers­ten Teils aber lei­der nicht hal­ten kann.

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