BlacK­Klan­sman

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Ron Stall­worth (ge­nau­so cha­ris­ma­tisch wie der Va­ter: Den- zel Wa­shing­tons Sohn John David Washington) ar­bei­tet bei der Po­li­zei von Co­lo­ra­do Springs als ver­deck­ter Er­mitt­ler. Per Te­le­fon nimmt er Kon­takt zum Orts­ver­band des KuK­lu­xKlan auf, wo man ihn un­ter an­de­rem für sei­ne ge­pfleg­te „wei­ße“Aus­drucks­wei­se schnell ins ras­sen­has­sen­de Herz schließt. Für die per­sön­li­chen Tref­fen mit den Hin­ter­wäld­lerFa­schis­ten springt Rons jü­di­scher Kol­le­ge Flip (Adam Dri­ver) in die Bre­sche. Zu­sam­men kom­men sie bald der Pla­nung ei­nes ter­ro­ris­ti­schen An­schlags des Klans auf die Spur. Trotz des erns­ten Hin­ter­grunds der Ge­schich­te – in der sich die ver­meint­lich über­le­ge­ne Ras­se im­mer wie­der ge­konnt selbst ent­larvt – ist „Black­klan­sman“vor al­lem zu Be­ginn mehr Ko­mö­die als Dra­ma. Dies än­dert sich erst ge­gen En­de des Films, wenn Re­gis­seur Spi­ke Lee sei­ne Bot­schaft und den Be­zug zur Ge­gen­wart ex­pli­zit macht. Bild­tech­nisch gibt es da­bei lei­der nur so­li­den Blu-ray-Durch­schnitt mit teils et­was mau­en Kon­tras­ten. Da­für be­sticht der gu­te Sound mit Dol­by At­mos 5.1 auch auf der deut­schen Ton­spur. Ins­ge­samt ist „Black­klan­sman“ein frag­los ge­lun­ge­ner Film, der so­wohl zu un­ter­hal­ten als auch auf­zu­rüt­teln ver­mag. Da sich Spi­ke Lee letzt­lich je­doch nie ganz ent­schei­den kann, ob ihm die Bot­schaft oder der Witz der Ge­schich­te wich­ti­ger ist, ver­liert sich der Plot bis­wei­len ein we­nig zwi­schen den Po­len von Spaß und Ernst.

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