An­ti Wäh­ler, wacht auf

Wertinger Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Martin Schulz platzt der Kra­gen“(Po­li­tik) vom 13. Sep­tem­ber: Wä­ren sie (die AfD-Ab­ge­ord­ne­ten) doch für im­mer drau­ßen ge­blie­ben. Wenn das nicht das Ni­veau von Herrn Gau­land ist, was Herr Schulz ihm zu Recht vor­warf – was ver­steht er über­haupt von Ni­veau, der rechts­dröh­nen­de AfD-Chef? Sei­ne Mit­strei­ter, al­len vor­an im­mer der ober­brau­ne Björn Hö­cke, Mit­läu­fer in Chem­nitz, wie et­li­che ni­veau­lo­se brau­ne Glat­zen, sind der bes­te Be­weis für de­ren Ge­sin­nung.

Es ging um ei­nen Trau­er­marsch und nicht dar­um, rech­te Ar­me zu er­he­ben und das elen­de Na­zitum zu pro­pa­gie­ren. Hof­fent­lich wa­chen die An­ti-Wäh­ler auf, de­nen ich so viel In­tel­li­genz zu­schrei­be, dass sie die brau­ne Sip­pe nicht noch auf dem Wahl­zet­tel un­ter­stüt­zen. Dann kann es ir­gend­wann zu spät sein. Es gibt auch an­de­re Par­tei­en, die viel­leicht doch noch die Kur­ve be­kom­men, in punc­to Asy­lan­ten stren­ger durch­zu­grei­fen. An­sons­ten ar­mes Deutsch­land. Un­se­re Re­gie­rung muss end­lich be­grei­fen, ei­nen ver­nünf­ti­gen Kurs zu fah­ren und auf Vol­kes Stim­me zu hö­ren. Üb­ri­gens: Dan­ke, Herr Schulz. Dagmar Lach­mann, Mem­min­gen

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