Das kön­nen Pa­ti­en­ten bei Be­hand­lungs­feh­lern tun

Wertinger Zeitung - - Geld & Leben -

Ha­ben Pa­ti­en­ten den Ver­dacht auf ei­nen Be­hand­lungs­feh­ler, kön­nen sie ver­schie­de­ne Hilfs­mög­lich­kei­ten in An­spruch neh­men. Als Ers­tes soll­ten sie den be­han­deln­den Arzt auf den ver­mu­te­ten Feh­ler an­spre­chen. Am bes­ten no­tiert sich der Be­trof­fe­ne vor dem Ge­spräch kon­kre­te Fra­gen, wie „Ha­ben Sie ei­ne fal­sche Dia­gno­se ge­stellt? Und wenn ja, war­um?“. Kann der Arzt die Zwei­fel nicht zer­streu­en, kön­nen sich Be­trof­fe­ne an Sch­lich­tungs­stel­len der Ärz­te- und Zahn­ärz­te­kam­mern wen­den. Der Vor­teil: Ei­ne au­ßer­ge­richt­li­che Streit­bei­le­gung ist für den Pa­ti­en­ten kos­ten­frei – und oft kür­zer als ein Zi­vil­ge­richts­ver­fah­ren. Ist ei­ne Ei­ni­gung nicht mög­lich, bleibt nur der Weg ei­ner Kla­ge. (dpa)

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