Le­bens­mit­tel spen­den

Tsche­chi­en Su­per­märk­te müs­sen das tun

Wertinger Zeitung - - Bayern -

Auf den Ver­pa­ckun­gen von Le­bens­mit­teln steht meis­tens ein Da­tum. Es hat ei­nen lan­gen Na­men: Min­dest-Halt­bar­keits-Da­tum. Das steht für die Zeit, bis zu der ein Le­bens­mit­tel auf je­den Fall noch ess­bar oder trink­bar sein soll. Auch rund um die­ses Min­dest-Halt­bar­keits-Da­tum sind Le­bens­mit­tel oft noch ge­nieß­bar.

Trotz­dem wer­den vie­le Sa­chen schon weg­ge­wor­fen, ob­wohl sie ei­gent­lich noch gut sind. Be­son­ders bei Su­per­märk­ten fällt da viel Müll an. Das ist na­tür­lich scha­de um die Le­bens­mit­tel. In un­se­rem Nach­bar­land Tsche­chi­en gibt es des­halb ein be­son­de­res Ge­setz: Su­per­märk­te müs­sen ih­re ab­ge­lau­fe­nen Pro­duk­te spen­den, an­statt sie weg­zu­wer­fen. So be­kom­men die Wa­ren Leu­te, die arm sind und Hil­fe brau­chen und sich man­che Le­bens­mit­tel nicht leis­ten kön­nen. In Deutsch­land gibt es so ein Ge­setz nicht. Hier spen­den man­che Su­per­märk­te ih­re Wa­ren frei­wil­lig. (dpa, lea)

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