Das Mix-Par­la­ment

Po­li­tik Zwei Län­der re­den nun mehr

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Die ei­ne will das, der an­de­re das. Geht es um Po­li­tik, ha­ben die Leu­te oft ganz un­ter­schied­li­che Mei­nun­gen. Um et­was zu ent­schei­den, wä­re es am bes­ten, wenn al­le im­mer mit­re­den könn­ten. Das ist aber schwie­rig! Des­we­gen wäh­len die Men­schen Ab­ge­ord­ne­te. Die ver­tre­ten dann die Bür­ger im Par­la­ment. Ein wich­ti­ges Par­la­ment in Deutsch­land ist der Bun­des­tag. In un­se­rem Nach­bar­land Frank­reich sit­zen Po­li­ti­ker in der fran­zö­si­schen Na­tio­nal­ver­samm­lung.

Am Mon­tag nun ka­men Ab­ge­ord­ne­te der bei­den Län­der zu ei­nem Mix-Par­la­ment zu­sam­men: 50 Po­li­ti­ke­rin­nen und Po­li­ti­ker aus Frank­reich und 50 aus Deutsch­land. Min­des­tens zwei­mal im Jahr wol­len sie sich so tref­fen. Zu­sam­men wol­len sie et­wa da­bei hel­fen, dass Un­ter­neh­men in den bei­den Län­dern ein­fa­cher ar­bei­ten kön­nen. Ge­set­ze kön­nen die Ab­ge­ord­ne­ten nicht be­schlie­ßen. Aber sie kön­nen Ide­en ent­wi­ckeln. Die Stim­mung war zu Be­ginn schon ein­mal gut: Der deut­sche Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Schäu­b­le und sein fran­zö­si­scher Kol­le­ge Richard Fer­rand ga­ben sich la­chend die Hand.

Fo­to:Ken­zo Tri­bouil­lard/AFP/dpa

Zwei Prä­si­den­ten von zwei Par­la­men­ten: Wolf­gang Schäu­b­le (links) und Richard Fer­rand wol­len sich in Zu­kunft häu­fi­ger tref­fen.

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