Neue Au­tos für deut­sche Leh­rer

Nie­der­lan­de lo­cken mit Prä­mi­en

Wertinger Zeitung - - Panorama -

Ams­ter­dam Lan­ge Zeit wur­den die Nie­der­län­der für vor­züg­li­che Deutsch­kennt­nis­se ge­lobt, man­gels Leh­rern ge­ra­ten vie­le aber in­zwi­schen ins Stot­tern. Am Tag der deut­schen Spra­che am gest­ri­gen Di­ens­tag wur­de in den Nie­der­lan­den in 215 Grund­schu­len für die Nach­bar­spra­che ge­wor­ben.

Schü­ler wäh­len in­zwi­schen lie­ber Spa­nisch oder Chi­ne­sisch. Mit die­ser Be­grün­dung wur­de et­wa in ei­ner Ober­schu­le in der Grenz­stadt Arn­heim Deutsch vom St­un­den­plan ge­stri­chen. Da nur noch we­ni­ge jun­ge Leu­te Deutsch stu­dier­ten, ge­be es ei­nen gro­ßen Man­gel an Deutsch­leh­rern, sag­te Syn­ke Hot­je vom Duits­land-In­sti­tut. Ei­ner Sta­tis­tik zu­fol­ge fehl­ten für das kom­men­de Jahr 135 Deutsch­leh­rer.

Gro­ße Städ­te wie Ams­ter­dam, Rot­ter­dam, Den Haag oder Ut­recht ver­such­ten mit Will­kom­mens­prä­mi­en bis hin zu ei­nem Au­to, Deutsch­leh­rer an­zu­wer­ben, hieß es aus dem In­sti­tut. Per Rhein­schiff fuh­ren nie­der­län­di­sche Päd­ago­gen ges­tern zur „Kon­fe­renz Nach­bar­spra­che“in die nie­der­rhei­ni­sche Grenz­stadt Em­me­rich. Noch den meis­ten Zu­spruch für Deutsch gibt es ent­lang der Gren­ze, wo die Nie­der­län­der den Nut­zen der Nach­bar­spra­che all­täg­lich er­fah­ren.

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