Wie die Bo­den­see-Fischer um ih­re Exis­tenz kämp­fen

Wertinger Zeitung - - Erste Seite -

Man stellt sich das ge­mein­hin ja im­mer so schön wild­ro­man­tisch vor, wenn früh­mor­gens die Fischer raus­fah­ren auf den See – und man selbst aber abends bei Son­nen­un­ter­gang am Ufer sitzt und bei­spiels­wei­se zu ei­nem gu­ten Glas Wein sei­nen Fel­chen ver­speist. Nur: Ro­man­tisch ist da gar nix mehr, wild vi­el­leicht schon eher. Denn der Bo­den­see ist für Be­rufs­fi­scher nicht nur auf un­se­rem Bild und je nach Wet­ter­la­ge ein rau­es Ge­wäs­ser ge­wor­den. Die Fi­sche wer­den näm­lich im­mer we­ni­ger und klei­ner. Der Grund hier­für und kaum zu glau­ben, wenn man abends so am Ufer sitzt: Das Was­ser ist zu sau­ber. Und das ist nur ei­nes der Pro­ble­me, mit de­nen die letz­ten Be­rufs­fi­scher zu kämp­fen ha­ben. Wir sind des­halb auf der mal mit Ro­land und Peter Stohr hin­aus­ge­fah­ren – und hin­ein in schwe­re See.

Foto: Mat­thi­as Be­cker

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