Im Bür­ger­kriegs­land droht ei­ne neue Es­ka­la­ti­on

Wertinger Zeitung - - Politik -

Rund ei­ne Wo­che vor ei­ner ge­plan­ten UN-Frie­dens­kon­fe­renz droht im Bür­ger­kriegs­land Li­by­en ei­ne neue Es­ka­la­ti­on der Ge­walt. Trup­pen des Ge­ne­rals Cha­li­fa Haftar rück­ten auf das Ge­biet der in­ter­na­tio­nal an­er­kann­ten Re­gie­rung vor. UN-Ge­ne­ral­se­kre­tär An­tó­nio Gu­ter­res zeig­te sich be­sorgt über die Mi­li­tär­ope­ra­ti­on. Es ge­be für den Kon­flikt kei­ne mi­li­tä­ri­sche Lö­sung, er­klär­te Gu­ter­res wäh­rend ei­nes Be­suchs in dem nord­afri­ka­ni­schen Land. „Nur ein in­ner­li­by­scher Dia­log kann die li­by­schen Pro­ble­me lö­sen.“Der UN-Chef rief die Kon­flikt­par­tei­en zu Ru­he und Zu­rück­hal­tung auf. In Li­by­en herrscht seit dem Sturz von Lang­zeit­herr­scher Mu­am­mar al-Gad­da­fi im Jahr 2011 Bür­ger­krieg­s­cha­os. Als wich­tigs­te Kon­tra­hen­ten ste­hen sich Haftar und die in­ter­na­tio­nal an­er­kann­te Re­gie­rung von Fa­jis al-Sarr­adsch ge­gen­über.

Foto: afp

Klaus Jo­han­nis kämpft seit Jah­ren ge­gen Am­nes­tie-Plä­ne der Re­gie­rung.

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