Obers­ter Rech­nungs­hof: Re­gie­rung ist wort­brü­chig

Wertinger Zeitung - - Bayern -

Der Baye­ri­sche Obers­te Rech­nungs­hof (ORH) hat der Staats­re­gie­rung über­mä­ßi­ge Aus­ga­ben­stei­ge­rung und Wort­bruch beim Schul­den­ab­bau vor­ge­wor­fen. An­ders als viel­fach er­klärt, wür­den fi­nan­zi­el­le Spiel­räu­me nicht für den Ab­bau von Schul­den ge­nutzt, kri­ti­sier­te ORH-Prä­si­dent Chris­toph Hil­len­brand laut ei­ner Mit­tei­lung. Am Di­ens­tag will die Be­hör­de in München ih­ren Jah­res­be­richt 2019 of­fi­zi­ell vor­le­gen. En­de Ja­nu­ar hat­te sich die Re­gie­rung um Mi­nis­ter­prä­si­dent Mar­kus Sö­der auf ei­nen Etat von fast 65 Mil­li­ar­den Eu­ro ver­stän­digt – das ist mit rund sechs Pro­zent der kräf­tigs­te An­stieg seit Jah­ren, mit Aus­nah­me der Zu­wäch­se we­gen ho­her Flücht­lings­zah­len im Staats­haus­halt 2016. Um die Aus­ga­ben zu stem­men, muss die Ko­ali­ti­on rund 3,6 Mil­li­ar­den Eu­ro vom Spar­buch neh­men.

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