Es soll­ten Rad­strei­fen mar­kiert wer­den

Wertinger Zeitung - - Wertingen Und Umgebung -

Zum Ar­ti­kel „Hat Wer­tin­gen ein Ver­kehrs­pro­blem?“vom 10. April:

Ja, Wer­tin­gen hat ein Ver­kehrs­pro­blem, aber das ist nicht neu. Be­reits am 11.12.1989 ver­öf­fent­lich­te die Wer­tin­ger Zei­tung ein In­nen­stadt­ver­kehrs­kon­zept des SPD-Ar­beits­krei­ses Ver­kehr.

Nicht die wach­sen­de Zahl der Rad­fah­rer, die ver­nünf­ti­ger­wei­se für die Fahrt in die In­nen­stadt ihr Au­to zu Hau­se las­sen, ist für die­ses in der WZ an­ge­spro­che­ne „Ver­kehrs­pro­blem“ver­ant­wort­lich. Da­bei hält sich durch Rad­fah­rer ver­ur­sach­te Luft­ver­schmut­zung sehr in Gren­zen.

Na­tür­lich ha­ben Rad­fah­rer nichts auf Geh­we­gen zu su­chen! Wie in vie­len an­de­ren Städ­ten und Ge­mein­den könn­ten statt Mit­tel­strei­fen auf der Wer­tin­ger „Haupt­ver­kehrs­ader“rechts und links et­wa 150 Zen­ti­me­ter brei­te Rad­strei­fen durch un­ter­bro­che­ne wei­ße Fahr­bahn­li­ni­en mar­kiert wer­den, auf de­nen Rad­fah­rer Vor­rang ha­ben, von Kraft­fahr­zeu­gen bei Ge­gen­ver­kehr aber be­fah­ren wer­den dür­fen. Das wür­de Rad­fah­rer von den Geh­we­gen neh­men und Au­to­fah­rer zu rück­sichts­vol­le­rer, das heißt lang­sa­me­rer Fahr­wei­se zwin­gen. Auch Ra­se­rei trotz 30-km/h-Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zung ist ein Pro­blem.

Am 4.12.2018 ver­sprach Herr Bür­ger­meis­ter Leh­mei­er in ei­ner öf­fent­li­chen Ver­samm­lung, die­sen Vor­schlag zu prü­fen. Hier muss nichts aus dem Är­mel ge­schüt­telt wer­den, wie Herr Reif in sei­nem Kom­men­tar schreibt. Vor­schlä­ge und Kon­zep­te gibt es seit Lan­gem. Bernd Kneu­se, SPD-Ar­beits­kreis Ver­kehr, Wer­tin­gen

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