Blüh im Glan­ze…

Na­tur Seit dem er­folg­rei­chen Volks­be­geh­ren zum Ar­ten­schutz wol­len vie­le et­was für Bie­nen, Schmet­ter­lin­ge und Co. tun. Land­wir­te le­gen im Auf­trag von Pri­vat­leu­ten Blu­men­wie­sen an. An­de­re ge­stal­ten ih­re Gär­ten um. Aber hat sich wirk­lich et­was ver­än­dert?

Wertinger Zeitung - - Die Dritte Seite - VON STE­FA­NIE DÜRR

Bon­stet­ten/Krum­bach Die­ser Au­gen­blick könn­te ku­rio­ser und gleich­zei­tig pas­sen­der nicht sein. Der Land­schafts­ar­chi­tekt Hans Marz sitzt im Bü­ro von An­ton Gleich, Bür­ger­meis­ter der Ge­mein­de Bon­stet­ten im Land­kreis Augs­burg. Ge­ra­de als er an­fan­gen will, über sein Ar­ten­schutz-Pro­jekt zu spre­chen, pas­siert es: Ei­ne Wild­bie­ne nach der an­de­ren drängt aus sei­nem mit­ge­brach­ten Bie­nen­ho­tel lei­se sum­mend ins Freie. Marz ist kurz über­rum­pelt, ge­plant war die Ak­ti­on of­fen­bar nicht. „Die muss ich wie­der heim­brin­gen, die kann ich Ih­nen nicht da­las­sen, Herr Gleich“, sagt der Fach­mann und be­ob­ach­tet über­rascht, wie das nächs­te In­sekt das Nis­t­holz ver­lässt. „Na, das ha­ben Sie ja gut ein­ge­fä­delt“, ent­geg­net An­ton Gleich la­chend. Wie man In­sek­ten ein Zu­hau­se gibt, das hat­te er sich ein we­nig an­ders vor­ge­stellt.

Der Land­schafts­ar­chi­tekt und der Rat­haus­chef ha­ben ei­ne Mis­si­on: Sie wol­len in der 1500-Ein­woh­ner-Ge­mein­de Bon­stet­ten den Ar­ten­reich­tum för­dern. Da­bei geht es nicht nur um die Wild­bie­ne. Un­ge­nutz­te Grund­stü­cke am Sport­platz, Dorf­park oder Orts­ein­gang – Gleich nennt sie au­gen­zwin­kernd „Eh-daFlä­chen“– sol­len in Blüharea­le um­ge­wan­delt, nicht mehr in­ten­siv ge­mäht oder ge­mulcht wer­den. So will die Ge­mein­de Le­bens­raum bie­ten für In­sek­ten und hei­mi­sche Pflan­zen. Hans Marz er­ar­bei­tet da­zu ge­ra­de ein Kon­zept, das im Mai fer­tig sein soll. Die Idee da­zu kam der Ge­mein­de üb­ri­gens schon im No­vem­ber – al­so noch vor dem er­folg­rei­chen Volks­be­geh­ren „Ret­tet die Bie­nen!“. „Es geht nicht nur um Blüh­flä­chen, die sind eher das Schau­fens­ter des Pro­jekts“, sagt Bür­ger­meis­ter Gleich. Das gel­te auch für Marz’ Bie­nen­ho­tel. „Es geht um ein Ge­samt­kon­zept und vie­le an­de­re Din­ge, die man tun kann.“

Mit ih­rem Vor­ha­ben sind Hans Marz und An­ton Gleich nicht al­lei­ne. Seit dem Volks­be­geh­ren im Fe­bru­ar ist das Wort „Ar­ten­viel­falt“in al­ler Mun­de. Erst recht, seit Mi­nis­ter­prä­si­dent Mar­kus Sö­der über­ra­schend ver­kün­det hat, dass CSU und Freie Wäh­ler den Ge­setz­ent­wurf un­ver­än­dert be­schlie­ßen wol­len. Im Frei­staat möch­ten ge­ra­de vie­le et­was für die Na­tur und ih­re Be­woh­ner tun. Es gibt Ak­tio­nen von Ver­bän­den, Land­wir­ten und Pri­vat­per­so­nen. Doch hat sich das En­ga­ge­ment durch das Volks­be­geh­ren wirk­lich er­höht? Und geht es da­bei im­mer al­lein um den Na­tur­schutz – oder auch um das ei­ge­ne Ge­wis­sen?

Ein grau­er Mitt­woch­nach­mit­tag. In ei­nem Augs­bur­ger Gar­ten­cen­ter tum­meln sich Men­schen mit grü­nem Dau­men, sie kau­fen Blu­men­knol­len oder Ge­mü­se­sa­men. Nur für die di­rekt am Ein­gang an­ge­prie­se­nen Saat­gut­mi­schun­gen „Schmet­ter­lings­wie­se“und „Bie­nen­wei­de“in­ter­es­siert sich auch nach ei­ner hal­ben St­un­de nie­mand. Ein Mo­ment­ein­druck? Oder sind doch we­ni­ger Men­schen als ge­dacht dar­an in­ter­es­siert, aus ei­nem struk­tu­rier­ten St­ein­gar­ten ein Wild­blu­men­pa­ra­dies zu ma­chen? Bei der Gar­ten­cen­ter-Ket­te Deh­ner heißt es, die Nach­fra­ge nach Blü­ten­mi­schun­gen sei „sehr stark an­ge­stieVie­le Kun­den hät­ten sich erst durch das Volks­be­geh­ren mit dem The­ma be­schäf­tigt. So klingt das auch beim Agrar­han­dels­kon­zern Bay­wa. „Wir stel­len seit ei­ni­gen Mo­na­ten ei­nen deut­li­chen An­stieg bei der Nach­fra­ge nach Blüh­mi­schun­gen zur För­de­rung der Ar­ten­viel­falt fest“, sagt Spre­che­rin Ant­je Krie­ger. So­wohl Land­wir­te als auch Pri­vat­kun­den frag­ten ver­stärkt nach. „Auch wenn wir die Kauf­grün­de un­se­rer Kun­den nicht er­fas­sen, liegt im Pri­vat­kun­den­be­reich die Ver­mu­tung na­he, dass das Volks­be­geh­ren zu ei­nem stär­ke­ren Be­wusst­sein und da­mit zu ei­ner Nach­fra­ge­stei­ge­rung ge­führt hat.“Vom pri­va­ten En­ga­ge­ment für Bie­nen und Co. wird noch die Re­de sein.

Noch blü­hen auf der Wie­se am Bon­stet­ter „Dorf­park“nur ver­ein­zel­te Blüm­chen. Das soll sich spä­tes­tens im nächs­ten Jahr än­dern. Land­schafts­ar­chi­tekt Marz will zu­nächst den ers­ten Blü­ten­flor An­fang Ju­ni ab­war­ten. „Viel­leicht müs­sen wir hier auch gar nichts ein­sä­en, weil schon ge­nug Pflan­zen wach­sen, die sonst aber ab­ge­mäht wür­den.“An ei­nem Wie­sen­strei­fen am Orts­ein­gang iden­ti­fi­ziert Marz Lö­wen­zahn, Sau­er­amp­fer und Klee. „Gar nicht mal so schlecht.“Auch für das Wachs­tum der noch schmäch­ti­gen Obst­bäu­me kön­ne et­was ge­tan wer­den. Wei­ter geht es über Feld­we­ge zur Wie­se an der Kom­pos­tier­an­la­ge. „Sol­che Flä­chen soll­ten erst nach dem Ab­blü­hen ge­mäht wer­den“, sagt Marz. So könn­ten mehr Pflan­zen­und In­sek­ten­ar­ten über­le­ben. Die Sch­le­hen-He­cke links da­von sei be­reits als Bio­top kar­tiert. „Es wä­re na­tür­lich gut, das zu er­wei­tern und ein bio­lo­gi­sches Netz zu schaf­fen.“Al­so ei­ne Ba­sis für ei­nen lang­fris­ti­gen und ef­fek­ti­ven Ar­ten­schutz.

Schwarz, beige und dun­kel­grau sind die Sa­men, die Micha­el Wie­de­mann durch sei­ne Hän­de rie­seln lässt. Öff­net man die Zehn-Ki­lo­gramm-Pa­pier­tü­te, steigt ein leicht wür­zi­ger Duft in die Na­se. Noch macht die Saat op­tisch we­nig her, im Som­mer soll sie je­doch für blü­hen­de Flä­chen sor­gen, auf de­nen sich In­sek­ten und Wild­tie­re wohl­füh­len. Das Be­son­de­re ist: Bür­ger kön­nen die­se Blüh­par­zel­len heu­er erst­mals bei dem Bio-Land­wirt aus Krum­bach im Land­kreis Günz­burg mie­ten. Bay­ern­weit bie­ten et­li­che Land­wir­te sol­che Blüh­pa­ten­schaf­ten an. Die Mie­ter kön­nen wäh­len, ob die Fel­der für ein Jahr oder für fünf Jah­re in Blüh­flä­chen um­ge­wan­delt wer­den sol­len. Mehr­jäh­ri­ge Par­zel­len kos­ten bei Wie­de­mann zwei Eu­ro pro Qua­drat­me­ter, ein­jäh­ri­ge 50 Cent. Es müs­sen je­doch min­des­tens zehn Qua­drat­me­ter ge­mie­tet wer­den. Nach Ablauf der Zeit ent­schei­det der Land­wirt, ob die Flä­che wei­ter für den Ar­ten­schutz oder wie­der land­wirt­schaft­lich ge­nutzt wird.

Die Blüh­pa­ten­schaf­ten sind nach An­ga­ben des Baye­ri­schen Bau­ern­ver­bands ei­ne Re­ak­ti­on auf das er­folg­rei­che Volks­be­geh­ren. Man­che Kreis­ver­bän­de, ein­zel­ne Land­wir­te oder Jagd­ge­nos­sen­schaf­ten hät­ten sich da­zu ent­schlos­sen, Bür­gern die Mög­lich­keit zu ge­ben, sich mit ei­ner Blüh­pa­ten­schaft für die Ar­ten­viel­gen“. falt zu en­ga­gie­ren, sagt Spre­cher Mar­kus Pe­ters. Auf den Flä­chen wach­sen sonst Wei­zen, Kar­tof­feln oder an­de­re Kul­tur­pflan­zen. „Der Land­wirt legt im Auf­trag ei­ne be­stimm­te Flä­che an, sät ei­ne ge­eig­ne­te Blüh­mi­schung an und pflegt die­se dann im ver­ein­bar­ten Zei­t­raum.“Für die­se Leis­tung und den Er­trags­aus­fall be­kom­me er Geld vom Blüh­pa­ten. Land­wir­te, die bei der Ak­ti­on mit­ma­chen, kön­nen sich zu­dem auf der Home­page des Ver­bands in ei­ne Kar­te ein­tra­gen las­sen. Ins­ge­samt ha­ben das schon über 220 An­bie­ter von Blüh­pa­ten­schaf­ten ge­tan.

Micha­el Wie­de­mann steu­ert sei­nen Kom­bi über holp­ri­ge Feld­we­ge in der Krum­ba­cher Flur. „Dort sol­len die fünf­jäh­ri­gen Flä­chen für die Pa­ten­schaf­ten ent­ste­hen“, sagt der 57-Jäh­ri­ge und deu­tet auf ei­nen meh­re­re Me­ter brei­ten Strei­fen, der am Wald­rand ver­läuft. An­fang Mai will Wie­de­mann dort Son­nen­blu­men, Buch­wei­zen und 28 wei­te­re Pflan­zen an­sä­en. Neu ist das The­ma Ar­ten­schutz für ihn üb­ri­gens nicht. Der Bio-Land­wirt legt seit über zehn Jah­ren auf mitt­ler­wei­le vier Hekt­ar Blüh­flä­chen an. Ihm ist der Ar­ten­schutz wich­tig; das spürt man, je län­ger er dar­über spricht. Bei der Be­wirt­schaf­tung land­wirt­schaft­li­cher Flä­chen müs­se auch an die nach­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen ge­dacht wer­den, fin­det Wie­de­mann. „Nur, wenn man et­was für die Na­tur tut, kön­nen auch un­se­re Kin­der noch da­von le­ben.“

In die­sem Jahr kom­men für die Pa­ten­schaf­ten noch ein­mal meh­re­re tau­send Qua­drat­me­ter Blüh­flä­chen hin­zu. Für das Pro­jekt hat sich der Mann mit den kur­zen grau­en Haa­ren und der run­den Bril­le mit drei wei­te­ren Bau­ern aus dem Ort zu­sam­men­ge­tan. „30 Flä­chen ha­ben wir bis jetzt ver­mie­tet, das ent­spricht rund 4000 Qua­drat­me­tern.“Die Blüh­pa­ten zah­len zwi­schen fünf und 500 Eu­ro, ei­ne Un­ter­stüt­ze­rin kommt so­gar aus Kon­stanz. Das klingt zu­nächst nicht schlecht, rich­tig zu­frie­den ist Wie­de­mann aber nicht. „In An­be­tracht des­sen, dass in Krum­bach von 9500 Wahl­be­rech­tig­ten 1500 für das Volks­be­geh­ren un­ter­schrie­ben ha­ben, ist die Re­so­nanz auf die Pa­ten­schaf­ten re­la­tiv ge­ring.“

30 Krum­ba­cher ha­ben ei­ne Blüh­flä­che ge­mie­tet. Ge­ra­de bei die­sen Per­so­nen liegt die Ver­mu­tung na­he, dass sie auch das Volks­be­geh­ren un­ter­stützt ha­ben – doch dem ist nicht so. Zwölf von ih­nen hät­ten nicht für das Volks­be­geh­ren ge­stimmt, er­zählt Wie­de­mann. Des­sen An­satz und den Zeit­punkt hält der Land­wirt für rich­tig, vie­le In­hal­te da­rin gin­gen je­doch an der Rea­li­tät vor­bei. Zum Bei­spiel das Walz­ver­bot nach dem 15. März.

Wer sind die Men­schen, die bis zu 500 Eu­ro für ei­ne Flä­che zah­len, die sie aber selbst nicht nut­zen kön­nen? „Das ist ganz un­ter­schied­lich“, sagt Wie­de­mann. Zu­erst hät­te Krum­bachs Bür­ger­meis­ter Hu­bert Fi­scher als Pri­vat­per­son ei­ne Pa­ten­schaft über­nom­men. Auch der ört­li­che Jagd­päch­ter be­tei­li­ge sich. Hin­zu kä­men un­ter an­de­rem drei Krum­ba­cher Fir­men und Freun­de von Wie­de­manns Kin­dern. „Die meis­ten sind ein­fach von der Idee be­geis­tert.“Oder da­von, dass et­was in Rich­tung Ar­ten­schutz ge­tan wer­de und sie sich be­tei­li­gen kön­nen.

Nun mag so man­cher auf die Idee kom­men, Land­wir­te wür­den nur des­halb an ih­ren Blüh­pa­ten­schaf­ten hän­gen, weil sie seit dem Volks­be­geh­ren am Pran­ger ste­hen und nun Image­pfle­ge be­trei­ben wol­len. Tat­säch­lich gibt es Bau­ern, die schon seit Jah­ren im Rah­men staat­li­cher und nicht staat­li­cher Pro­gram­me die Ar­ten­viel­falt för­dern. Bei­spiels­wei­se wer­den Land­wir­te, die ein- und mehr­jäh­ri­ge Blüh­strei­fen nach be­stimm­ten Kri­te­ri­en an­sä­en, seit 2015 im Rah­men des Kul­tur­land­schafts­pro­gramms (Ku­lap) des baye­ri­schen Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums un­ter­stützt. 600 Eu­ro gibt es pro Hekt­ar für den Mehr­auf­wand, die Land­be­ar­bei­tung und das Saat­gut – wenn al­le Vor­ga­ben er­füllt wur­den. Laut Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ha­ben der­zeit knapp 11000 Be­trie­be im Rah­men die­ses Pro­gramms Blüh­flä­chen an­ge­legt. Zu Be­ginn 2015 wa­ren es 4700.

600 Eu­ro Staats­hil­fe al­so für den Hekt­ar Blüh­flä­che. Hin­zu kom­men min­des­tens 5000 Eu­ro Mie­te von pri­va­ten Blüh­pa­ten pro Hekt­ar – klingt erst ein­mal gut. „Wenn ich Pa­ten­schaf­ten ver­kau­fe, be­kom­me ich für die­se Flä­chen kei­ne För­de­rung mehr“, stellt Land­wirt Wie­de­mann klar. „We­gen Geld al­lein macht das so­wie­so kei­ner, da­von muss man schon über­zeugt sein.“Schließ­lich ent­ste­he da­durch ein nicht zu un­ter­schät­zen­der Mehr­auf­wand. Und: „Die Saat­gut­kos­ten sind im­mens. Wir zah­len al­lein für das von uns ge­nutz­te Öko-Saat­gut

Manch­mal reicht es schon, die Flä­chen nicht zu mä­hen

4000 Qua­drat­me­ter Blüh­flä­che sind ver­mie­tet

aus hei­mi­schen Pflan­zen rund 1000 Eu­ro pro Hekt­ar.“Trotz­dem kann sich Wie­de­mann vor­stel­len, dass ei­ni­ge Bau­ern mit den Blüh­pa­ten­schaf­ten auch et­was Wer­bung für sich ma­chen wol­len: „Ich den­ke, vie­le Land­wir­te hat­ten es satt, durch das Volks­be­geh­ren in die bö­se Ecke ge­scho­ben zu wer­den, und bie­ten die Ak­ti­on des­halb an.“

Noch sind Lun­gen­kraut, Thy­mi­an und Gold­quirl-Gar­be win­zi­ge Pf­länz­chen. Erst vor ei­ner Wo­che hat sie Jo­sef Weis­haupt in sei­nem Gar­ten im Augs­bur­ger Stadt­teil Kriegs­ha­ber in ei­nem klei­nen Beet an­ge­pflanzt. „Ich woll­te schon im­mer was für Bie­nen ma­chen“, sagt der 60-Jäh­ri­ge mit dem sym­pa­thi­schen Lä­cheln und dem grau­en Kinn­bart, der auch Vor­sit­zen­der des ört­li­chen Obst- und Gar­ten­bau­ver­eins ist. Das Volks­be­geh­ren ha­be ihn jetzt end­lich da­zu ge­bracht. Zu­nächst ließ er sich von ei­nem Im­ker be­ra­ten, da­nach ging es in den Gar­ten­fach­han­del. Auch ein Buch über die In­sek­ten hat sich Weis­haupt ge­kauft – Ehe­frau Ga­bi sagt, das sei sei­ne neue Lieb­lings­lek­tü­re.

Die Weis­haupts ha­ben ei­nen klei­nen Gar­ten, der be­reits grünt und blüht. Das war aber kei­ne Aus­re­de für die Fa­mi­lie, nichts für den Ar­ten­schutz zu tun. „Mein Mann hat ge­zeigt, dass das auch auf kleins­tem Raum geht“, sagt Ga­bi Weis­haupt. Ne­ben dem Beet hat der Mann ei­nen eben­falls „bie­nen­freund­li­chen“Pflau­men­baum ge­pflanzt. Jetzt sagt das Ehe­paar: „Wir freu­en uns schon dar­auf, wenn es im Som­mer bei uns summt und brummt.“

Foto: Bern­hard Weiz­enegger

Wild­blu­men­pa­ra­dies statt St­ein­gar­ten: Nach dem er­folg­rei­chen Ar­ten­schutz-Volks­be­geh­ren wol­len vie­le Men­schen et­was Gu­tes für Bie­nen tun.

Foto: Bern­hard Weiz­enegger

Land­wirt Micha­el Wie­de­mann aus Krum­bach ver­mie­tet heu­er erst­mals Blüh­flä­chen an Bür­ger, die et­was für den Ar­ten­schutz tun wol­len.

Foto: Ste­fa­nie Dürr

Jo­sef Weis­haupt aus Augs­burg hat nach dem Volks­be­geh­ren re­agiert und in sei­nem Gar­ten ein in­sek­ten­freund­li­ches Beet an­ge­legt.

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