Ri­si­ko Hoch­fre­quenz

Wittlager Kreisblatt - - DIALOG -

Zum Ar­ti­kel „Hy­per­ak­tiv durch W-Lan?“(Aus­ga­be vom 11. April).

„All­ge­mein ist ei­ne dif­fe­ren­zier­te Be­trach­tung von Ri­si­ken und Nut­zen tech­ni­scher Er­run­gen­schaf­ten wich­tig und zu be­grü­ßen. Die ge­wähl­te Rhe­to­rik über­rascht mich al­ler­dings im­mer wie­der. Es ist voll­kom­men rich­tig, dass Strah­lung im Be­reich von 2.5 Gi­ga­hertz den Mi­kro­wel­len zu­ge­ord­net ist.

Der Be­griff ,hoch­fre­quent‘ ist eben­falls rich­tig, da­zu zählt al­les zwi­schen 100 Ki­lo­hertz (ein zehn­tau­sends­tel Gi­ga­hertz) und 300 Gi­ga­hertz. Das um­fasst al­so al­les vom Ama­teu­er­funk über Ra­dio bis hin zum eben­falls all­ge­gen­wär­ti­gen Ra­dar. Der Be­griff wird aber auf ei­ne Art und Wei­se ver­wen­det, die ver­kennt, dass sicht­ba­res Licht ei­ne Fre­quenz im Be­reich von 100 Tera­hertz hat: das 100 000-Fa­che von ei­nem Gi­ga­hertz! Es ist al­so falsch da­von aus­zu­ge­hen, dass die ,ho­he‘ Fre­quenz der W-LanS­trah­lung ein Ri­si­ko dar­stellt. Mög­li­che Ef­fek­te auf Le­be­we­sen in der Um­ge­bung müs­sen al­so auf an­de­re Ei­gen­schaf­ten zu­rück­ge­führt wer­den.“

Hen­drik Dros­sel­mey­er Bis­sen­dorf

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