Post hält an Re­geln zur Ent­fris­tung fest

Wittlager Kreisblatt - - WIRTSCHAFT -

dpa MÜN­CHEN/BONN. Die Deut­sche Post will un­ge­ach­tet al­ler Kri­tik ih­re Re­geln zur Ent­fris­tung von Ar­beits­ver­trä­gen bei­be­hal­ten. „Wir wer­den an den Eck­punk­ten fest­hal­ten, denn sie ha­ben sich in der Pra­xis be­währt und sind ar­beits­recht­lich nicht zu be­an­stan­den“, sag­te Per­so­nal­vor­stand Tho­mas Ogil­vie der „Süd­deut­schen Zei­tung“. Der Bon­ner Kon­zern über­nimmt An­ge­stell­te nur dann un­be­fris­tet, wenn sie zu­vor in­ner­halb von zwei Jah­ren nicht mehr als 20 Krank­heits­ta­ge und nicht mehr als zwei selbst ver­schul­de­te Un­fäl­le mit kon­zern­ei­ge­nen Fahr­zeu­gen hat­ten. Die Kri­tik dar­an reißt nicht ab. Der ge­werk­schafts­po­li­ti­sche Spre­cher der Lin­ken im Bun­des­tag, Pas­cal Mei­ser, nann­te die Ein­stel­lungs­pra­xis „zy­nisch und in­ak­zep­ta­bel“.

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