Ex­per­ten schla­gen Ebo­la-Alarm

Wolfsburger Allgemeine - - POLITIK -

GENF. Nach dem Auf­tau­chen ei­nes ers­ten Ebo­la-Falls in ei­ner Groß­stadt im Kon­go hat die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) für heu­te ei­ne Not­fall­sit­zung ein­be­ru­fen. An der Sit­zung neh­men Spe­zia­lis­ten teil, die die WHO im Fall von mög­li­chen „Ge­sund­heits­kri­sen von in­ter­na­tio­na­ler Be­deu­tung“be­ra­ten. Es geht dar­um, fest­zu­stel­len, ob der Ebo­la-Aus­bruch im Kon­go als ei­ne sol­che Kri­se zu be­trach­ten ist und wel­che Maß­nah­men dann zu er­grei­fen wä­ren.

Bei dem In­fi­zier­ten han­delt es sich um ei­nen Pa­ti­en­ten in Mband­a­ka, ei­ner Stadt mit fast 1,2 Mil­lio­nen Ein­woh­nern. Es ist der drit­te be­stä­tig­te EbolaFall im Kon­go. Die Men­schen sol­len nun ge­gen Ebo­la ge­impft wer­den. Die WHO hat 4000 Impf­do­sen in den Kon­go ge­schickt und Tau­sen­de in Aus­sicht ge­stellt. Der noch ex­pe­ri­men­tel­le Impf­stoff hat sich als wir­kungs­voll er­wie­sen. Er wur­de in Gui­nea ge­tes­tet. Dort star­ben zwi­schen 2014 und 2016 mehr als 11300 Men­schen an der Krank­heit.

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