Ju­gend­li­che stah­len drei Gas­pis­to­len

Wolfsburger Allgemeine - - BRAUNSCHWEIG -

BRAUN­SCHWEIG. Zwei Ju­gend­li­che ha­ben am Di­ens­tag­nach­mit­tag drei Gas­pis­to­len aus ei­nem Waf­fen­ge­schäft an der Fal­lers­le­ber Stra­ße in Braun­schweig ge­stoh­len. Bei ei­ner Flucht wur­den die­se aber zu­rück­ge­las­sen. Die 14und 15-Jäh­ri­gen hiel­ten sich nach Zeu­gen­aus­sa­gen ei­ni­ge Zeit in dem Ge­schäft auf und nah­men drei Kar­tons mit Schreck­pis­to­len der Mar­ke Walt­her P99 an sich. Der Ge­samt­wert be­trägt 435 Eu­ro.

Als sie von ei­ner Mit­ar­bei­te­rin ge­be­ten wur­den, die Kar­tons zu­rück­zu­le­gen, er­griff ei­ner von ih­nen mit der Wa­re die Flucht. An­ge­stell­te, die die Ver­fol­gung auf­nah­men, fan­den die Waf­fen auf ei­nem na­he ge­le­ge­nen Park­platz und brach­ten sie zu­rück. Der 14-Jäh­ri­ge wur­de im Ge­schäft fest­ge­hal­ten.

Durch Er­mitt­lun­gen konn­te die ge­flo­he­ne Per­son zwei­fels­frei iden­ti­fi­ziert wer­den. Der Po­li­zei wa­ren die Ju­gend­li­chen nicht un­be­kannt. Was die bei­den je­doch mit den Schuss­waf­fen vor­hat­ten, muss noch er­mit­telt wer­den. Bei den Waf­fen han­del­te es sich um Schreck­schuss­waf­fen, die ab 18 Jah­ren frei ver­käuf­lich sind. Al­ler­dings ist es für den Lai­en aus der Fer­ne kaum er­kenn­bar, ob es sich um ei­ne schar­fe Waf­fe oder ei­ne Schreck­schuss­waf­fe han­delt. Für das Füh­ren die­ser Waf­fe wä­re ein „Klei­ner Waf­fen­schein“er­for­der­lich.

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