SPD bremst bei Aus­ga­ben für Rüs­tung

Wolfsburger Allgemeine - - POLITIK - Ani

BER­LIN. Die An­kün­di­gung von Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU), Deutsch­lands Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben ge­ge­be­nen­falls stär­ker an­zu­he­ben und da­mit ei­ner For­de­rung von US-Prä­si­dent Do­nald Trump ent­ge­gen­zu­kom­men, hat beim Ko­ali­ti­ons­part­ner SPD zu mas­si­ver Ver­är­ge­rung ge­führt. „Die SPD wird nicht zu­las­sen, dass Deutsch­land vom ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten er­presst wird“, sag­te der Par­la­men­ta­ri­sche Ge­schäfts­füh­rer der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on Cars­ten Schnei­der dem RND. Frak­ti­ons­vi­ze Achim Post sag­te, über den deut­schen Ver­tei­di­gungs­haus­halt wer­de in Ber­lin und nicht in Wa­shing­ton ent­schie­den. Par­tei­vi­ze Ralf Steg­ner ver­lang­te „In­ves­ti­tio­nen in Bil­dung, Zu­kunft, In­fra­struk­tur – nicht in Waf­fen“.

Für Kopf­schüt­teln sorg­te in der SPD die For­de­rung von Uni­ons­frak­ti­ons­chef Vol­ker Kau­der, noch in die­ser Le­gis­la­tur­pe­ri­ode ei­ne Ver­tei­di­gungs­quo­te von 1,5 Pro­zent ge­mes­sen am Brut­to­in­lands­pro­dukt an­zu­stre­ben.

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