SPD hofft auf gu­te Zu­sam­men­ar­beit

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SPD-Ge­ne­ral­se­kre­tär Lars Kling­beil hat klar­ge­stellt, der Ko­ali­ti­ons­ver­trag gel­te auch nach der per­so­nel­len Neu­auf­stel­lung der CDU „oh­ne Wenn und Aber“. „Wir wer­den als SPD jetzt ge­nau hin­schau­en, in wel­che Rich­tung sich die Uni­on jetzt in­halt­lich ent­wi­ckelt“, sag­te er dem Re­dak­ti­ons­Netz­werk Deutsch­land (RND).

„Es gibt ei­ne kla­re Grund­la­ge für die Zu­sam­men­ar­beit in der Re­gie­rung: Das ist der Ko­ali­ti­ons­ver­trag, auf den sich CDU, CSU und SPD ver­stän­digt ha­ben“, sag­te Kling­beil. „Auf die­ser Ba­sis bie­ten wir Frau Kramp-Kar­ren­bau­er ei­ne kon­struk­ti­ve Zu­sam­men­ar­beit an“, füg­te er hin­zu. Kling­beil gra­tu­lier­te sei­ner bis­he­ri­gen Ge­ne­ral­se­kre­tärs­kol­le­gin, ver­wies aber auch dar­auf, die neue CDU-Vor­sit­zen­de ste­he vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. „Kramp-Kar­ren­bau­er ist mit ei­nem sehr knap­pen Er­geb­nis zur CDU-Vor­sit­zen­den ge­wählt wor­den. Das zeigt, wie un­ter­schied­lich die Stim­mungs­la­gen in der Uni­on sind“, sag­te er. „Klar ist: Das ist ei­ne gro­ße Auf­ga­be, die sie als CDU-Vor­sit­zen­de an­tritt.“

Kling­beil er­klär­te ei­ner­seits, der Ko­ali­ti­ons­ver­trag sei die Grund­la­ge. Gleich­zei­tig will er aber mit der Uni­on in der Hartz-IV-De­bat­te über die Zu­kunft des So­zi­al­staats spre­chen. „Die SPD wird im kom­men­den Jahr ein um­fas­sen­des Kon­zept für den So­zi­al­staat der Zu­kunft vor­le­gen. Da­nach wer­den wir zü­gig mit der Uni­on spre­chen und schau­en, wie weit wir ge­mein­sam kom­men“, sag­te er.

Der SPD ge­he es dar­um, den Zu­sam­men­halt zu stär­ken, Deutsch­land für den di­gi­ta­len Wan­del fit zu ma­chen und Men­schen Ab­stiegs­ängs­te zu neh­men. „Da­zu brau­chen wir ei­nen So­zi­al­staat, der den Men­schen Si­cher­heit gibt“, sag­te er. „Ich bin mir sehr si­cher, die Uni­on wird sich die­sem Weg nicht voll­kom­men ver­wei­gern.“Er sag­te: „Wir ha­ben in die­ser Ko­ali­ti­on noch viel vor.“

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