Die bri­ti­sche Toch­ter

Wolfsburger Allgemeine - - WIRTSCHAFT -

Die Ar­ri­va plc. ist ein bri­ti­sches Ver­kehrs­un­ter­neh­men, das von der Fa­mi­lie Cowie ge­grün­det wur­de. 2010 über­nahm die Deut­sche Bahn das Un­ter­neh­men für knapp 3 Mil­li­ar­den Eu­ro. In der Fir­men­grup­pe mit mehr als

50 000 Mit­ar­bei­tern hat die Deut­sche Bahn den Per­so­nen­ver­kehr au­ßer­halb Deutsch­lands ge­bün­delt. Ar­ri­va ist in 14 Län­dern ak­tiv und or­ga­ni­siert mit ih­ren 20 800 Bus­sen, 1300 Zü­gen und 21 Was­ser­ta­xis jähr­lich 2,4 Mil­li­ar­den Fahr­ten. Für die Deut­sche Bahn war der Ar­ri­va-Kauf ein Schlüs­sel zur In­ter­na­tio­na­li­sie­rung und Teil der vor­erst zu den Ak­ten ge­leg­ten Bör­sen­plä­ne. Das Un­ter­neh­men mach­te 2017 rund 5,3 Mil­li­ar­den Eu­ro Um­satz, 5 Pro­zent mehr als im Jahr da­vor. Der ope­ra­ti­ve Ge­winn stieg auf 301 Mil­lio­nen Eu­ro. Da­mit steu­er­te das Aus­lands­ge­schäft fast so viel zum Kon­zern­ge­winn bei wie der deut­sche Fern­ver­kehr. Ex­per­ten schät­zen den Ar­ri­va-Wert heu­te auf 4 bis 4,5 Mil­li­ar­den Eu­ro.

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