Rund 60 Ton­nen Sach­spen­den in die Ukrai­ne

„H.U.K. – Hëllef fir ukrai­nesch Kan­ner“ zog Bi­lanz

Luxemburger Wort - - STAD A LAND -

2010 schick­te „H.U.K. – Hëllef fir ukrai­nesch Kan­ner“ mit Sitz in Leu­de­lin­gen fünf Last­kraft­wa­gen mit je­weils zwölf Ton­nen Sach­spen­den in die Ukrai­ne. Das ging aus dem Tä­tig­keits­be­richt her­vor, den Se­kre­tä­rin Nor­ma Krantz auf der dies­jäh­ri­gen Ge­ne­ral­ver­samm­lung vor­trug.

Prä­si­dent John Olin­ger hat­te als Gäs­te Bür­ger­meis­ter Rob Ro­e­men, Schöf­fe Ray­mond Kauffmann und Ge­mein­de­rat Je­an Fei­pel, Clau­de Hem­mer als Ver­tre­ter des Ro­ta­ryClubs Lu­xem­bourg-Kiem so­wie ei­ni­ge frei­wil­li­ge Hel­fer bei den mo­nat­li­chen Sam­mel­ta­gen im De­pot in Leu­de­lin­gen be­grüßt. Er dank­te dem Bür­ger­meis­ter für die fi­nan­zi­el­le Hil­fe im ver­gan­ge­nen Jahr und den frei­wil­li­gen Hel­fern für de­ren stän­di­gen Ein­satz beim Sor­tie­ren und Ver­pa­cken der Sach­spen­den im De­pot.

Im Be­richts­jahr wa­ren an je­dem ers­ten Sams­tag ei­nes Mo­nats im La­ger auf Num­mer 60 in der Rue Eich mit tat­kräf­ti­ger Un­ter­stüt­zung frei­wil­li­ger Hel­fer Sach­spen­den ent­ge­gen­ge­nom­men, sor­tiert und ver­packt wor­den. Au­ßer­dem hol­ten zwi­schen den of­fe­nen Sams­ta­gen Vor­stands­mit­glie­der Sach­spen­den bei Pri­vat­leu­ten und In­sti­tu­ten mit dem Klein­las­ter ab.

Im März wur­den zwei und im Sep­tem­ber drei Last­wa­gen mit Hilfs­gü­tern für die Ukrai­ne be­la­den, ver­zollt und ab­ge­schickt. Da­bei hat­te die Fir­ma Stoll aus Leu­de­lin­gen wie­der kos­ten­los ei­nen Ga­bel­stap­ler zur Ver­fü­gung ge­stellt. Im März wa­ren John Olin­ger, Je­an Leh­ners und Jean­not Ma­jerus, im Ok­to­ber Je­an Leh­ners, Jean­not Ma­jerus und Alain Gei­ben in die Ukrai­ne ge­fah­ren, um vor Ort ei­nen Teil der Spen­den zu ver­tei­len und sich zu in­for­mie­ren, was dort bei den not­lei­den­den Fa­mi­li­en, den Hei­men und Schu­len ge­braucht wird. Der Be­richt über die letz­te Rei­se en­de­te mit den Wor­ten: „Wir ha­ben wie­der das Elend und die Not der Men­schen er­lebt. Un­se­re Hil­fe ist nur ein klei­ner Trop­fen auf ei­nen rie­si­gen hei­ßen St­ein. Aber wir blei­ben dran und hel­fen wei­ter.“ Im Ja­nu­ar hat­ten Prä­si­dent John Olin­ger, Vi­ze­prä­si­dent Je­an Leh­ners, Eh­ren­prä­si­dent Horst Götz-Sch­mitt und Mit­glied Mya Götz-Sch­mitt ein Ge­spräch mit dem Ho­no­rar­kon­sul der Ukrai­ne, Clau­de Ra­doux, über die wei­te­re Zu­sam­men­ar­beit. Ein wei­te­res Ge­spräch fand im Ju­li zwi­schen Prä­si­dent John Olin­ger, Eh­ren­prä­si­dent Horst Götz Sch­mitt und Mit­glied Mya Götz-Sch­mitt mit Me François Prüm, dem Prä­si­den­ten der „Co­o­pé­ra­ti­on hu­ma­ni­taire Lu­xem­bourg“ statt.

The­ma des Ge­sprä­ches war ei­ne fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung der H.U.K. Im März hat­te die H.U.K. Ge­le­gen­heit, sich mit ei­nem Ver­kaufs­stand und ei­ner Sekt­bar am „Ouschterma­art“ der „Fra­en a Mam­men Lei­de­leng“ zu be­tei­li­gen. Hö­he­punkt des Jah­res war oh­ne Zwei­fel das Be­ne­fiz­kon­zert des in­ter­na­tio­nal be­kann­ten Män­ner­cho­res „Bo­jan“ aus Kiew.

Bür­ger­meis­ter Rob Ro­e­men lob­te den Ein­satz der H.U.K.-Mit­glie­der. „Eu­re Ar­beit ver­dient das Lob der All­ge­mein­heit“, sag­te er und ver­sprach, die H.U.K. auch wei­ter­hin zu un­ter­stüt­zen.

Wer der Ver­ei­ni­gung hel­fen möch­te, kann dies tun durch ei­ne Spen­de auf ei­nes der fol­gen­den Kon­ten: CCRALULL LU28 0090 0000 2332 4700, CCPLLULL LU75 1111 1587 4048 0000. (H.G.S.) ein, die sich für The­men der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung in­ter­es­sie­ren und sich wün­schen, ein­mal in ei­ner lo­cke­ren Ein­stiegs­ver­an­stal­tung ei­ni­ge Ba­sis­in­for­ma­tio­nen zu er­hal­ten. Am Don­ners­tag, dem 3. März, fin­det von 18.30 bis 21.30 Uhr im Ta­gungs­haus der Fran­zis­ka­ner­schwes­tern (50, ave­nue G. Di­de­rich, Lu­xem­burg-Be­lair) die Ver­an­stal­tung zum The­ma „Waas­ser­wirt­schaft zu Lët­ze­buerg: Wou sti mär?“ statt. Re­fe­ren­ten sind der Um­welt­wis­sen­schaft­ler Tom Gal­lé und der Direktor des Was­ser­wirt­schafts­am­tes, An­dré Wei­den­haupt. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen bzw. An­mel­dung (bis zum 3. März, 14 Uhr) un­ter Tel. 43 90 30-1, www.me­co.lu oder me­co@oe­ko.lu.

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