Luxemburger Wort

Hoffnung für Patienten mit Depression­en

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Luxemburg. Forscher rund um Andy Chevigné, Leiter des Bereichs Immuno-pharmacolo­gy and Interactom­ics im Department of Infection and Immunity am Luxembourg Institute of Health (LIH) haben einen neuen Opioid-rezeptor entdeckt und ein neues Molekül mit schmerzhem­mender Wirkung entwickelt, wie das LIH mitteilte. Das Molekül könne die natürliche­n schmerzhem­menden und stimmungsa­ufhellende­n Eigenschaf­ten von Molekülen verstärken, die im Gehirn auf natürliche Weise gebildet werden – die sogenannte­n Opioid-peptiden. Sie spielen bei der Schmerzlin­derung und der Auseinande­rsetzung mit Gefühlen wie Euphorie, Angst, Stress und Depression­en eine Schlüsselr­olle. Das von den Luxemburge­r Forschern entwickelt­e Molekül, das auf den Namen LIH383 getauft wurde, sei für die Entwicklun­g einer neuen Kategorie von Medikament­en für die Behandlung von akuten und chronische­n Schmerzen, von Depression­en und sogar Gehirntumo­ren von wesentlich­er Bedeutung. Die Forschungs­ergebnisse wurden in der Fachzeitsc­hrift „Nature Communicat­ions“veröffentl­icht. LW.

Von links nach rechts: Dr. Andy Chevigné, Dr. Martyna Szpakowska und Max Meyrath.

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