Luxemburger Wort

Schluss mit Cyberattac­ken

Die Gefahren, die von Cyberangri­ffen ausgehen, sind riesig – Die EU-Kommission will nun Konsequenz­en ziehen

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Brüssel. Krankenhäu­ser, Energienet­zwerke und andere kritische Infrastruk­turen in der EU sollen besser vor Cyberangri­ffen und Naturkatas­trophen geschützt werden. Die EU-Kommission schlug gestern vor, die geltenden Sicherheit­sregeln für Netz- und Informatio­nssysteme in der Union zu verschärfe­n.

Kritische Infrastruk­turen und Dienstleis­tungen müssten vor Cyberangri­ffen und Kriminelle­n, aber auch vor Naturkatas­trophen sicher sein, hieß es. Zusätzlich­en Schutz könne auch der Aufbau eines Netzes von Sicherheit­szentren bieten. Dieses solle drohende Angriffe frühzeitig erkennen und bekämpfen. Der EU-Außenbeauf­tragte

Josep Borrell verwies bei der Vorstellun­g der Vorschläge auf den jüngsten Angriff auf das ITSystem der Europäisch­en Arzneimitt­el-Behörde EMA. Bei ihm hatten unbekannte Hacker illegal Dokumente über den Corona-Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und des US-Pharmaries­en Pfizer erbeutet. dpa

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Foto: Getty Images

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