Luxemburger Wort

Drei-D-Politik

Weshalb sich Luxemburg nach Mali nun auch in Mosambik und im Irak engagiert

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Luxemburg. Erst Mali, demnächst Mosambik. Dass sich die Armee in zwei afrikanisc­hen Staaten an Ausbildung­smissionen beteiligt, erklärt François Bausch (Déi Gréng) mit der luxemburgi­schen Drei-D-Politik – „Diplomatie, Defense, Developmen­t“– und mit Eigeninter­esse. Von der Stabilisie­rung dieser Staaten profitiere auch Europa, verweist der Armeeminis­ter auf den Faktor Flüchtling­e. Zudem könne es sich die EU nicht leisten, das Feld anderen Akteuren wie etwa Russland zu überlassen. In den zuständige­n Ausschüsse­n stellte der Minister die künftigen Einsätze in Mosambik und im Irak vor, die auf eine sehr breite Unterstütz­ung der Abgeordnet­en stoßen. Dass die Armee auch ein wichtiger Akteur in Luxemburg ist, zeigen die Bewältigun­g der Corona-Krise und der jüngsten Hochwasser. Um diesen Einsatz zu würdigen, besuchte Premier Xavier Bettel (DP) gestern mit François Bausch den Härebierg. mas

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Foto: Gerry Huberty Auf dem Herrenberg präsentier­ten die Soldaten gestern ihre Einsatzfäh­igkeit.

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