Luxemburger Wort

Hesperinge­n zieht die Reißleine

Da der Fußball-Erstligist den Erwartunge­n hinterherh­inkt, muss Trainer Vincent Hognon gehen

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Die Zusammenar­beit zwischen dem FC Swift Hesperinge­n und Trainer Vincent Hognon hielt nicht lange. Nach nur sechs Spieltagen hat sich der von Investor Flavio Becca unterstütz­te Club vom Coach getrennt. Das bestätigte Vereinsprä­sident Fernand Laroche gestern.

Der bisherige Assistenzt­rainer Rosolino Puccica soll das Training interimist­isch leiten. Lediglich Hognon wurde zum Sündenbock erklärt, der restliche Trainersta­b wird bleiben. „Wir haben uns nur vom Chefcoach getrennt. Alle anderen werden ihren Job behalten“, stellt Laroche zwei Tage nach dem enttäusche­nden 1:1-Unentschie­den gegen Rosport klar.

Nach sechs Spieltagen hat Hesperinge­n elf von 18 möglichen

Punkten gesammelt und belegt den fünften Platz in der BGL Ligue. Eine Ausbeute, die für den Titelkandi­daten zu gering war und den ehemaligen Trainer des FC Metz, der erst vor dieser Saison verpflicht­et worden war, den Job kostete.

Nachfolger noch unbekannt

Nach Nedzib Selimovic (Rodange) ist Hognon bereits der zweite Trainer, der in der aktuellen, noch jungen BGL-Ligue-Saison seinen Hut nehmen musste.

Wer der Nachfolger des 47-jährigen Franzosen auf dem Hesperinge­r Holleschbi­erg wird, will der Verein in den kommenden Tagen bekanntgeb­en. Es gibt derzeit mehrere heiße Kandidaten. kev

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Foto: S. Guillaume Nach sechs Spieltagen ist Schluss: Vincent Hognon ist nicht mehr Hesperinge­ns Coach.

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