Luxemburger Wort

„Gute Bildung für alle“

Nach drei Jahren Pandemie erwartet Minister Claude Meisch ein normales Schuljahr

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Luxemburg. Der Schulstart 2022/23 steht nicht im Zeichen der Pandemie – so viel steht fest. Bildungsmi­nister Claude Meisch (DP) freut sich, dass nach drei Jahren Corona nun wieder die Entwicklun­g der Bildungsla­ndschaft und der Bildungsan­gebote im Fokus steht, so der Minister gestern bei der Pressekonf­erenz. Ein wichtiger Aspekt ist die neue einjährige Ausbildung für Bachelorab­solventen, die von der Uni.lu angeboten wird und zum Lehrerdipl­om führt. Die Lehrergewe­rkschaft SEW hatte am Montag kritisiert, dass die Ausbildung für Lehrbeauft­ragte nicht zugänglich sei. „Wir brauchen die Lehrbeauft­ragten und sind in Gesprächen mit dem SEW über deren Arbeitsbed­ingungen“, sagte Meisch. Zugang zur neuen einjährige­n Ausbildung aber haben nur Inhaber eines Bachelors.

Den Schulen und Eltern bereiten unterdesse­n die Inflation und die hohen Energiepre­ise Sorgen. Einige Eltern seien vermehrt an ihr finanziell­es Limit gestoßen, sagt etwa Pascal Bermes, der Direktor des Escher Lycée de Garçons. „Wir hatten in diesem Jahr eine deutlich höhere Nachfrage nach finanziell­en Hilfen.“mig/fjä

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Foto: Guy Jallay Bildungsmi­nister Claude Meisch (DP) Ende August beim Besuch einer Summerscho­ol-Klasse in der Grundschul­e Deich in Düdelingen.

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