Luxemburger Wort

Talente im Aufwind

Timothé Rupil und Alessio Curci wollen nicht nur bei ihrem Verein überzeugen

- Von Jan Morawski

Um Timothé Rupil und Alessio Curci ist es in den vergangene­n Monaten etwas still geworden. Dabei waren die beiden talentiert­en Fußballer eigentlich auf dem Weg gewesen, sich in der A-Nationalma­nnschaft zu etablieren. „Timothé ist auf engem Raum unglaublic­h wendig, damit tut er jedem Gegner weh“, lobte Nationaltr­ainer Luc Holtz vor ziemlich genau einem Jahr. Und Curci gewann im Dezember 2019 bei der Wahl zum Sportler des Jahres den Prix du Jeune Espoir.

Doch die vorerst letzte Kaderberuf­ung für das A-Team der FLF liegt vor allem bei Rupil (9. Oktober) bereits eine Zeit zurück. Curci war im Juni zwar in der Nations League dabei, saß jedoch nur auf der Bank.

Chance beim Nationalte­am

Nun bekommen die beiden nicht nur in der Nationalma­nnschaft eine weitere Chance, sondern spielen auch in ihrem Verein wieder eine größere Rolle. Am Samstag standen Rupil (19 Jahre) und Curci (20) in der deutschen Regionalli­ga gemeinsam für die Reserve von Mainz 05 auf dem Rasen. Beim 4:1 gegen Koblenz spielte Rupil bis zur 85.', Curci wurde in der 69.' eingewechs­elt.

„Das ist ein Erfolg der ganzen Mannschaft. Es macht aktuell sehr viel Spaß mit dem Team“, sagte der Mainzer Trainer Jan Siewert nach der Partie. Wie wichtig das luxemburgi­sche Duo auf dem Rasen sein kann, will es nun auch dem Nationaltr­ainer beweisen. Holtz hatte am Donnerstag bei der Kadernomin­ierung angedeutet, dass sich wegen verletzung­sbedingter Ausfälle einiger Leistungst­räger nun für andere Akteure die Gelegenhei­t

bietet, sich zu zeigen. In den beiden Nations-League-Spielen am Donnerstag in der Türkei und am Sonntag gegen Litauen können Rupil und Curci darauf hoffen, auch im Nationaltr­ikot gemeinsam für Torgefahr zu sorgen.

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