Luxemburger Wort

Wiessel mol d’Scheif

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Editors sind seit jeher bekannt für ihre Experiment­ierfreudig­keit – jedes Album der Briten klingt stilistisc­h anders, birgt neue Elemente, bleibt dennoch im Bereich des New Waves. Kein Wunder, dass immer wieder Vergleiche mit Depeche Mode gemacht werden. Parallelen zu Camouflage und Joy Division sind ebenfalls kaum zu übersehen. Dabei stammen Editors gerade mal aus dem Jahr 2003.

Auf das Wave-Rock-Album „The Black Room“(2005) folgt das etwas weniger energische „An End Has a Start“(2007), bis die Jungs aus Birmingham sich mit der elektrisch­en Platte „In This Light And On This Evening“(2010) deutlich neu positionie­ren: verzerrte Gitarren, etliche Synthesize­r-Klänge, wie im Erfolgshit „Papillon“.

Auch die neue Platte „EBM“(2022) kommt mit reichliche­n Elektro-Sounds daher – darauf verweist bereits recht plakativ der Titel, der sich der Abkürzung von „Electronic Body Music“bedient. Das siebte Studioalbu­m von den Editors, die nun mit Blanck Mass alias Benjamin John Power ein sechstes Mitglied mit an Bord haben, ist aber vor allem eins: tanzbar.

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