Ei­ne 21.000-Dol­larGe­halts­er­hö­hung?

HSBC „Ex­pa­tria­tes“-Stu­die

Tageblatt (Luxembourg) - - Palästinenser -

Ein Um­zug ins Aus­land er­höht im Durch­schnitt das Ein­kom­men ei­nes Mit­ar­bei­ters um 21.000 Dol­lar, wo­bei die best­be­zahl­ten „Ex­pa­tria­tes“in der Schweiz, den USA und Hong­kong zu fin­den sind. Das ist das Er­geb­nis ei­ner Um­fra­ge, die zeigt, dass 45 Pro­zent der ins Aus­land ent­sen­de­ten Mit­ar­bei­ter – so­ge­nann­te „Ex­pa­tria­tes“oder kurz „Ex­pats“– sag­ten, ihr be­ste­hen­der Job wer­de in­ter­na­tio­nal hö­her be­zahlt. Den An­ga­ben zu­fol­ge wech­sel­ten 28 Pro­zent den Stand­ort für ei­ne Be­för­de­rung.

28 Pro­zent mehr Ge­halt

In der Schweiz, die für ih­re him­mel­ho­hen Ber­ge und Prei­se be­rühmt ist, be­trug der jähr­li­che Ein­kom­mens­zu­wachs 61.000 Dol­lar. Die Ge­häl­ter für Ex­pats dort be­lie­fen sich im Durch­schnitt auf 203.000 Dol­lar pro Jahr - das Dop­pel­te des glo­ba­len Ni­veaus.

Im jähr­li­chen „Ex­pat Ex­plo­rer“von HSBC be­leg­te Sin­ga­pur das vier­te Jahr in Fol­ge den Spit­zen­platz als bes­ter Ort, um zu le­ben und zu ar­bei­ten, und schlug Neu­see­land, Deutsch­land und Ka­na­da. Die Schweiz ran­giert nur an ach­ter Stel­le, dämp­fend wirk­ten die ho­hen Kos­ten der Kin­der­er­zie­hung und die Schwie­rig­keit, Freun­de zu fin­den. „Sin­ga­pur bie­tet al­les, was ein an­ge­hen­der Ex­pat in ei­nem der kleins­ten Ter­ri­to­ri­en der Welt möch­te“, sag­te HSBC.

Schwe­den, ei­nes der Län­der mit der höchs­ten Gleich­be­rech­ti­gung zwi­schen Män­ner und Frau­en, er­hielt Spit­zen­wer­te be­züg­lich Fa­mi­lie, wäh­rend Neu­see­land, Spa­ni­en und Tai­wan füh­rend in der Ka­te­go­rie Er­fah­rung wa­ren.

Fi­nan­zi­el­le und be­ruf­li­che Vor­tei­le

Trotz der kul­tu­rel­len, fi­nan­zi­el­len und be­ruf­li­chen Vor­tei­le ei­nes Um­zugs ins Aus­land er­gab die Um­fra­ge un­ter 22.318 Per­so­nen, dass die Frau­en bei ei­ner Viel­zahl von Kri­te­ri­en hin­ter­her­hink­ten. Wäh­rend die Stand­or­tWech­sel die Ein­kom­men der Frau­en um et­wa 27 Pro­zent stei­ger­ten – was den An­stieg bei den Män­nern über­traf –, zog nur et­wa ein Vier­tel ins Aus­land, um ih­re Kar­rie­ren vor­an­zu­brin­gen, ver­gli­chen mit 47 Pro­zent ih­rer männ­li­chen Kol­le­gen. Nur die Hälf­te ar­bei­te­te Voll­zeit und das all­ge­mei­ne Bil­dungs­ni­veau war et­was nied­ri­ger. Das durch­schnitt­li­che Jah­res­ein­kom­men der weib­li­chen Mit­ar­bei­ter lag auch 42.000 Dol­lar un­ter dem der Män­ner. (Bloom­berg)

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