Tau­sen­de Mäd­chen ver­kauft

Tageblatt (Luxembourg) - - Welt -

Rund 7.500 Frau­en und Mäd­chen aus Myan­mar sind ei­ner Stu­die zu­fol­ge für Zwangs­ehen nach Chi­na ver­kauft wor­den. Dort wür­den die Frau­en aus den kri­sen­ge­schüt­tel­ten nörd­li­chen Bun­des­staa­ten Ka­chin und Shan vor al­lem mit al­ten, kran­ken oder be­hin­der­ten Män­nern in länd­li­chen Ge­gen­den ver­hei­ra­tet, er­klär­te die Johns Hop­kins Bloom­berg School of Pu­b­lic He­alth am gest­ri­gen Frei­tag. Die Mehr­zahl der Frau­en wer­de in Chi­na ge­zwun­gen, ein Kind auf die Welt zu brin­gen. Die Frau­en stamm­ten meist aus ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen und wür­den un­ter Dro­hun­gen und mit Ge­walt zu den Ehen ge­zwun­gen. Der Ver­kauf der Bräu­te wer­de viel­fach von ih­ren Fa­mi­li­en oder den Dor­f­äl­tes­ten ar­ran­giert. Für be­son­ders jun­ge Frau­en müs­sen chi­ne­si­sche Män­ner dem­nach bis zu 15.000 Dol­lar (13.200 Eu­ro) auf den Tisch le­gen.

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