Be­frei­ungs­schlag im Ab­stiegs­kampf

KORDALL - WALFERDINGEN 105:92 (55:46)

Tageblatt (Luxembourg) - - Basketball - Oli­vier Jeitz

Mit dem Sieg im Kel­ler­du­ell ge­gen Walferdingen kei­men im Kampf um den Klas­sen­er­halt wie­der neue Hoff­nun­gen bei Auf­stei­ger Kordall auf. Den Grund­stein zum Er­folg leg­ten die Stee­lers schon zu Be­ginn mit ei­nem ful­mi­nan­ten 20:0Lauf (24:8, 6.) dank ei­ner star­ken Ver­tei­di­gung und ei­nem schnel­len Um­schalt­spiel. Die Pas­si­vi­tät der Gäs­te er­laub­te es dem Geg­ner zu­dem, sämt­li­che fünf Dis­tanz­wür­fe im ers­ten Vier­tel zu ver­wer­ten.

Für Ré­si­dence-Ka­pi­tän Mou­ra hat­te sich der Fehl­start fast an­ge­kün­digt: „Wir wa­ren von An­fang an nicht be­reit, und es fing beim Warm-up an. Wenn man dies nicht ernst­haft macht, kann man di­rekt un­ter die Rä­der kom­men.“Durch die an­schlie­ßend kon­se­quen­te­re Ver­tei­di­gung kam Walferdingen pha­sen­wei­se auch zu ein­fa­chen Ab­schlüs­sen, je­doch wog die Hy­po­thek der An­fangs­pha­se zu schwer: „Wir ha­ben uns mü­de ge­macht, dem Rück­stand hin­ter­her­zu­lau­fen, und wenn sich dann noch ein Spie­ler wie Patrick (Ar­baut) ver­letzt, wird es auch nicht ein­fa­cher.“

Im wei­te­ren Spiel­ver­lauf kam die Ré­si­dence nie we­ni­ger als sechs Punk­te an die Stee­lers her­an, bei de­nen das Kom­bi­na­ti­ons­spiel her­vor­ra­gend funk­tio­nier­te. Ne­ben den bei­den ein­hei­mi­schen Ak­teu­ren S. Mue­pu und Sch­mit rag­te auch Po­pe aus dem star­ken Kol­lek­tiv her­aus. Der US-Ame­ri­ka­ner be­stritt am Sams­tag sein letz­tes Spiel für die Stee­lers. Auch das ver­let­zungs­be­ding­te Aus­schei­den von Sch­mit vor dem Schluss­vier­tel brach­te den Heim­sieg nicht mehr in Ge­fahr.

Für Kordall-Coach Gi­ber­ti ging da­mit die Tak­tik auf: „Wir woll­ten stark an­fan­gen und hoch ver­tei­di­gen, um nicht wie in vie­len an­de­ren Spie­len un­se­re Ener­gie zu ver­geu­den, in­dem wir ei­nen Rück­stand wett­ma­chen müs­sen.“Dass gleich fünf Spie­ler zwei­stel­lig punk­te­ten, sei ein wei­te­rer Hin­weis auf die gu­te Team­leis­tung.

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